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Nächster Auftritt:

 

Sa. 02.10.10 
 
 Gambrinus " Gamb " Durmersheim
 
 

 

 

 

Sa. 17.07.2010 Honky Tonk Festival in Schweinfurt
Wir haben ein Rad ab. Wie sonst ist es zu erklären, dass wir uns am Samstagvormittag treffen, um mit einem geliehenen Bus und unserem Anhänger nach Unterfranken zu tuckern? Nun, wir haben Spaß daran, am Honky Tonk-Festival teilzunehmen. Rund 50 Bands treffen sich in der ehemaligen Reichsstadt, um 20000 Menschen zu rocken.
Das erste Honky Tonk fand 1993 in Schweinfurt statt. Danach wurde das Konzept (ein Mal zahlen, bei vielen Konzerten, die zeitgleich stattfinden dabei sein) in viele andere Städte (Deutschland, Österreich, Schweiz) exportiert.
Die Bewohner der Stadt am Main, sind mächtig stolz auf „Ihr“ Event und das schlug sich in der Stimmung nieder. So ein feierfreudiges Publikum haben wir selten erlebt. Dieser Auftritt gehört in der langjährigen Radioman-Geschichte zu den 15 besten, was die Partylaune angeht. Feiern, Singen, Trinken, und Tanzen, wer hat´s erfunden? Genau, die Schweinfurter! Obwohl der Sommer genau an diesem Tag eine Pause einlegte, war die Zehntstrasse proppenvoll mit gutgelaunten Menschen. So viele haben noch nie beim „Shake-it“-Tanz mitgemacht.
Nach einer kurzen (aber lustigen) Nacht im Hotel machten wir uns auf den Weg zurück nach Michelbach. Nach ca. 100 Kilometern passiert es: Barny bremst, der Anhänger schlingert, sofort zieht der Fahrer auf den Standstreifen der Autobahn. Später wird er aussagen, er habe blaue Stichflammen im Seitenspiegel gesehen und deshalb lieber mal angehalten. Was war geschehen? Ein Rad des (zum Glück) zweiachsigen Anhängers hatte sich aufgrund eines Achsenbruchs gelöst, bzw. war komplett abgefallen. Es hing nur noch am Handbremsseil. Nur Barny´s Umsicht und Reaktionsschnelligkeit war es zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Der nette Mann vom ADAC hat uns super geholfen und tat mehr, als er tun muss. So telefonierten er und Barny eine halbe Stunde mit der Tante von der Zentrale, um zu erreichen, dass der Anhänger umgehend nach Michelbach befördert wird. Keine Chance, die Dame hat ja auch ihre Vorschriften, sie darf das nicht machen, wenn das Zugfahrzeug noch intakt ist…blabla…so geht das aber nicht…Bestimmungen…Richtlinien…Paragraphen…äh, ich versteh Sie so schlecht… (SIE aber in tiieefstem Urbayrisch).
Das ganze Equipment steht jetzt irgendwo beim ADAC und wir hoffen dass dieser es uns bald wiederbringt. Viel wichtiger aber ist, dass nichts passiert ist, andere Verkehrsteilnehmer wurden nicht gefährdet und wir sind heil nach Hause gekommen, obwohl wir ein Rad weniger haben.