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Sa. 11.01.2014 Bad Schapbach-Rippoldsau

Um 15.00 Uhr werden die Instrumente in den Bus geladen und es geht los Richtung Freudenstadt. Das Equipment ist teilweise nagelneu. Connys Gitarrensound erstrahlt nun in freundlichem Hellschwarz mit dem weißen Marshall-Schriftzug (JVM215C). Erste Anlaufstelle ist Wolfach, wo wir bei Priska, Wolfgang und ihren drei liebreizenden Kindern einchecken und den Schlüssel für unser Nachtdomizil holen. Das heißt, wir wollen ihn holen, vergessen dies aber angesichts der vielen Leckereien, die uns angeboten werden. Dass wir gar keinen Schlüssel haben bemerken wir aber erst nach dem Auftritt und müssen die Familie in den frühen Morgenstunden wach klingeln (ähem).
Von Wolfach geht es nach Bad-Schapbach in die Festhalle, unsere Jungs von Starlight Licht&Ton erwarten uns schon für den Soundcheck.
Am Abend begrüßt Sylvia Harter, die Veranstalterin, fast jeden einzelnen Gast in Gedichtform und eröffnet damit die Faschingsveranstaltung. Geboten wird Tanz, Gugge-, Rock- und Faschingsmusik. Die Stimmung ist ausgelassen, ca. 600 Menschen, von denen gut 2/3 Hästräger sind, frönen der Musik und dem Alkohol. Es macht wie immer richtig Spaß hier im Schwarzwald zu sein. Die Chemie zwischen dem Publikum und uns stimmt und dafür möchten wir Euch einen Dank aussprechen, Schabbach!!
Wir spielen bis zum letzten Tropfen, danach fahren wir nach Wolfach und klingeln wie gesagt alle aus dem Bett. Anschliessend trinken wir noch ca. 24 Feierabendbierchen (jeder) und legen uns selig in die Schlafsäcke.
Danke für die Verpflegung, Sylvia!

Schwarzwälder Bote:

m.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bad-rippoldsau-schapbach-hamperle-starten-furios-in-die-saison.707dc1ac-7a68-461f-9b3b-072be8f186b9.html

 

 

Do. 06.02.2014 Hörden

Die Flößerhalle ist ausverkauft, man kann aber noch frei tanzen, da man nicht wie Ölsardinen aneinander klebt. Die angenehme Stimmung macht es DJ Rolf leicht, den Laden vorzuglühen. Er macht den Anfang und wundert sich, dass so viele von Beginn an mitmachen. Auch in unserem ersten Set gibt es kein Abtasten, es wird gefeiert von der ersten Minute an. Der Gegensatz zwischen „DJ Mentomints“ Partyknallern und unserer Rock- Pop -und Faschingsmusik kommt gut an und wir dürfen ein Hörden erleben, das auch ohne Zwischen- bzw. Ausfälle auskommt. Es ist eine Riesengaudi, die Fastnachtssaison einzuläuten und wir geben alles, was sich angesichts so vieler glücklicher Menschen von selbst ergibt.

Bilder (Giuseppe Pellegrino, Danke!):

http://wescout.de/pages/GalerieView.aspx?gal=2979





Kleine Geschichte am Rande:

Thema: „Da hat er uns aber ganz schön verarscht, unser Rolf“
Schon am Mittwoch wurde aufgebaut. Als wir gerade die Autos luden, kam ein Anruf von Rolf Zeiler: „Äh, seid Ihr schon in der Halle, ich komm ein bisschen später mit dem Taxi, ich erklär es Dir später“. Rolf kam mit dem Taxi, nahm seine Krücken und humpelte aus dem Auto. „Jesses, Rolf was hasch?“ „Aah, ich war in Hamburg, da hat die Polizei ein paar Typen verfolgt, ich in der Menschenmenge und fall hin. Alle sind dann über mich drüber“.

Dann fragte er, ob wir seine Gerätschaften für ihn hinein tragen, was wir natürlich sofort taten. Kaum waren seine Sachen in der Halle, schmiss Rolf seine Krücken weg und sprang herum wie ein junger Hirsch. „Danke übrigens, dass ihr meine Sachen herein getragen habt“

Rolf, Respekt. Anerkennung auch für die „Taxifahrerin“, die so gut mitgespielt hat.

Du A…!

 

Do. 27.02.2014 Hörden

Am heutigen schmutzigen Donnerstag versammeln sich ca. eine Milliarde Menschen in der Flößerhalle, um mit DJ Rolf und uns zu feiern. Um 20.30 Uhr ist der Saal proppenvoll und die Party ist schon in vollem Gange. DJ Rolf jagt in einem Affenzahn durch einen Urwald tanzbarer Songs. Wir sind ihm dicht auf den Fersen, und schmeißen ihm Rock-, Pop- und Faschingsknüller hinterher. Es gibt keine Pausen und keine Durchhänger. Ganz schön anstrengend für Euch, aber ihr scheißt drauf und tanzt, bis ihr um 2.00 Uhr atemlos in die benachbarten Keller weiterzieht.

Bilder von Giuseppe Pellegrino, danke Giuseppe:

 

wescout.de/pages/GalerieView.aspx

 

 

Fr. 28.2.214 Bühlertal

Das Faschingstreiben im „Haus des Gastes“ ist ein wenig anders als in Hörden. DJ Rolf Hinkebein ist nicht dabei, hier beginnt das wilde Treiben mit der Kindertanzgruppe der Felsenteufel Bühlertal, die heute Gastgeber sind. Tanz und Show ist hier Programm. Die Gruppen tragen solch kreative Namen wie „Hundsbacher Tannenhexen“ oder „Bühlertäler Waldmännle“ und heizen Euch mit nicht weniger kreativen Vorführungen richtig ein. Zwischen den Shows ist Platz für Radioman, wir spielen unermüdlich bis uns um 2.00 Uhr die Finger und euch die Tanzbeine glühen.

 

http://www.felsenteufel.de/

 

 

Fr. 21.03.2014 Weingarten

Immer im Frühjahr freuen wir uns auf unser „Wohnzimmer“, das Backhaus Sallenbusch. An Musikabenden reservieren viele Gäste einen Platz, essen gemütlich und hören anschließend Livemusik. Natürlich kommen viele auch einfach so, ohne zu essen, was aber angesichts der vielen Leckereien, die das Backhaus anbietet, fast eine kulinarische Sünde ist.
Wir beginnen um 21.00 Uhr mit „Hollywood Hills“ und spielen uns in drei Sets durch einen weiten Teil Musikgeschichte. Meist sind es die rockigen Lieder, die das Backhaus begeistern, aber auch bei Popsongs, die durch die Radioman-Mangel gedreht wurden, sind die Wengerder voll dabei. Uns macht es großen Spaß, hier zu musizieren, das Publikum und wir sind auf einer Wellenlänge. Wenn Ihr uns so viel zurückgebt, dann geben wir -wie an diesem Freitagabend- alles.

 

http://backhaus-sallenbusch.de/

 

 

History


Sa. 12.01.2013 Bad Schapbach

Eigentlich könnte hier das Gedicht, bzw. die Büttenrede von Sylvia stehen (siehe Gästebuch, danke Sylvia, Du verrücktes Huhn J). Besser kann man diesen gelungenen Abend kaum beschreiben.
Der Reihe nach: Am frühen Nachmittag trafen wir uns in Michelbach, um die Reise nach Schapbach anzutreten. Wie schon im letzten Jahr machten wir kurz Halt bei Priska und Wolfgang, dort wurden wir mit Kaffee und Kuchen verwöhnt (dankeschön nochmals) und checkten für die Nacht ein. Dann ging es weiter nach Schapbach, um aufzubauen und mit unseren Starlight-Männern Soundcheck zu machen. Wie immer ging das flott, da die „Starlights“ erfahrene Profis sind (super, Jungs!). Die Halle war nicht ganz so gut besucht wie im letzten Jahr, das lag aber daran, dass im Vorjahr zwei Vereine ihr Jubiläum feierten. Heute fand „nur“ der Hexenball der Bockseckegeister statt.
Wir begannen zu spielen und nach dem ersten Set kam qualitativ hochwertige Guggemusik. Es folgte das nächste Set, danach begeisterte eine andere, nicht wenigere gute Guggemusikkapelle und Sylvia mit ihrer Tanzgruppe. Mit vielen neuen Songs im Gepäck spielten wir bis 2.30 Uhr und dank des tollen Publikums, das vorwiegend aus Hästrägern bestand, hatten wir einen Riesenspaß.
Nach der letzten Zugabe fuhren zu unserem Nachtquartier bei Priska und Wolfi. Wir tranken noch ein, zwei Feierabendbierchen. Diese hatten wir von der lieben Sylvia geschenkt bekommen. Am Morgen frühstückten wir in einer Bäckerei und fuhren dann müde, aber glücklich nach Hause.

 

Do. 31.01.2013 Hörden

Das dritte Schnurren in Hörden beginnt mit „Seven Nation Army“, einem allseits bekannten Mitgrölsong, der 2010 von Ben l'Oncle Soul wieder belebt worden war. Trotz tollem Song sind wir erstaunt über die tausend Stimmen, die uns von Anfang an fast übertönen. Wir wissen, Hörden ist dabei. Getragen von der tollen Stimmung der zu hundert Prozent verkleideten Jecken und dem tollen Sound der Firma Starlight (danke Christian und Freunde) geben wir Vollgas. Wir haben für jeden Geschmack etwas, Rocksongs, Pop, Faschingshits, die bunte Mixtur kommt sehr gut an. Natürlich ist wie jedes Jahr DJ Rolf dabei. Er steht publikumsnah mitten im Getümmel und fackelt in den Pausen Feuerwerke tanzbarer Discoknaller ab. Sehr gut, DJ Mentomint! Hier muss die Party leider um 2.00 Uhr enden, doch für die Nachteulen geht es in den umliegenden Kneipen und Gewölbekellern weiter.

Ca. eine Milliarde Bilder gibt es hier (danke Giuseppe)

 

http://www.wescout.de/pages/GalerieList.aspx?page=1

 

Sa. 02.02.2013 Weingarten

In Weingarten spielen wir immer wieder gerne. So gern, dass wir lange Unterhosen, Wollschlüpfer und Skimützen anziehen und bei vier Grad versuchen, etwas Wärme in die die „Hall of fire“ zu bringen. Es war nicht schwer, denn Sonority und die Feuerwehr hatten die Hauptarbeit schon gemacht. Die Feuerwehrhalle war in eine Partymeile verwandelt worden, draußen züngelte das größte Lagerfeuer, das wir je gesehen hatten und deftige Speisen ließen auch kulinarisch keine Wünsche offen. Als wir eintrafen war die Party schon in vollem Gange, denn die Wengerder Rocktruppe Sonority rockte schon mit tollem Sound und einer nicht weniger ansprechenden Performance. In der Umbaupause waren das Publikum schon warm getanzt und wartete auf mehr. Das bekam es auch, wir rockten über zweieinhalb Stunden am Stück und freuten uns, dass Weingarten so toll mitmachte. Gegen Mitternacht ertönte die letzte Zugabe und die Halle war ein paar Grad wärmer geworden.

 

Fr. 08.02.2013 Bühlertal

Der Teufelsball der Felsenteufel Bühlertal musste dieses Mal etwas später beginnen. Aufgrund anhaltendem Schneefalls und schwierigen Verkehrsverhältnissen konnten viele Besucher und Akteure nicht rechtzeitig um 20.11 Uhr im Haus des Gastes sein. So eröffnete Zeremonienmeister Sascha das Spektakel erst ca. 20.40 mit einem herzhaften „Narri!“. Die Tanzgruppen, Hexen und Garde-Frauen führten im Wechsel mit uns jeweils eine halbe Stunde ihre Tänze auf. Im Backstagebereich ging es turbulent zu, denn die vielen Gruppen mussten ihre Kostüme ja irgendwo anlegen. Der Platz war beschränkt, deshalb ließ es sich nicht vermeiden, dass sich die eine oder andere Vereinigung in unserer Kabine umzog. Wir hatten nichts dagegen, da z.B. die „Feurio-Vimbi-Rote-Garde“ aus ausschließlich jungen und gut gebauten Mädchen besteht und wir uns den einen oder anderen Blick nicht verkneifen konnten (ganz ehrlich Mädls, wir haben uns bemüht, nicht all zu sehr zu „gaffen“). Die Stimmung entwickelte sich im Laufe des Abends immer weiter nach oben, den größten Anteil daran hatten die Tänzer(-innen). Wir hatten es leicht, die gute Laune mit einem Mix aus Rock, Pop und Faschingskrachern noch zu verbessern. Gegen Ende unterstützten uns vor allem die „Bühlertäler Waldmännle“ sehr stimmgewaltig. Gegen 2.15 Uhr war auch unser fünftes Set beendet. Bedanken möchten wir und bei unserem zuverlässigen Soundteam, bestehend aus Marco (heute Ersatz für Christian), Dietmar und Stephan, die uns in den wilden Tagen begleitet haben. Starlight und wir traten gegen 3.30 Uhr den Heimweg durch den Schneesturm an.


Bilder:

 

http://diginights.com/gallery/overview/partypics/latest/2013-02-08-teufelsball-felsenteufel-buehlertal-haus-des-gastes-martin-photography

 

und

 

http://www.felsenteufel.de/rueckblick/2013/20130208_buehlertal/teufelsball.htm

 

 

Fr. 26.04.2013 Backhaus Sallenbusch

Schon zu früher Stunde waren alle Sitzplätze besetzt. Viele Leute hatten sich eingefunden, um sich für die bevorstehende Party zu stärken. Im Backhaus geht das besonders gut, denn es bietet eine tolle Atmosphäre und sehr feines Essen für jeden Geschmack. Wir waren nicht sicher, ob die vielen Menschen auch bleiben würden, doch das taten Sie. Zu den Sitzplatzgästen gesellte die gleiche Anzahl an jüngerem Publikum, das an den Stehtischen Platz fand. Um 21.00 Uhr ging die Party los und wir waren erstaunt über den Chor, der uns den ganzen Abend begleitete. Manche sangen jedes Lied von der ersten bis zur letzten Zeile mit! Ihr habt gefeiert, getanzt und getrunken, als gäbe es nie wieder ein Fest auf Erden. Wir möchten uns bei Euch bedanken für den schönen Abend. Bei solch einem tollen Publikum macht es wirklich Spaß zu spielen und es bestätigt sich der Satz von Gunner, dass  das Backhaus mittlerweile zu unserem Wohnzimmer geworden ist.

 

Bilder:

http://blog.backhaus-sallenbusch.de/

 

 

Sa. 13.07.2013 Stupferich

Der Stupfericher Bandnachwuchs spielte schon eifrig auf der großen Bühne, als wir am Spätnachmittag ankamen. Die ruhige Musik war genau richtig für die Stimmung der Festbesucher an diesem heißen Tag. Als wir am Abend begannen, etwas lebhaftere Musik darzubieten, wussten wir noch nicht so recht, was uns erwarten würde, da das Publikum sehr gemischt war, das heißt Jung und Alt waren vertreten. Zudem saßen die Gäste in einem Festzelt, das vor der Bühne stand. Wir ließen uns nicht beirren und gaben Vollgas. Wir lagen nicht falsch, nach und nach mehrten sich die wohlwollenden Rufe aus dem Zelt, hier und da sah man Menschen klatschen und Tanzbeine schwingen. Nach einiger Zeit versammelten sich einige junge Leute vor der Bühne und machten mit. Am besten mitgemacht haben aber ca. sieben Kinder (4-5 Jahre alt), die ununterbrochen getanzt haben. Teils sahen wir sogar einstudierte Tänze, die am Folgetag aufgeführt werden sollten (gute Generalprobe, Kids!). Die Großen nahmen sich ein Beispiel und feierten zur Freude der Veranstalter bis halb eins mit uns.

 

Do. 31.10.2013 Obertsrot

Die Ebersteinhalle in Obertsrot ist groß. So groß, dass die Schlossbergteufel sie auf ein Drittel verkleinern müssen. Trotzdem finden 800 Monster, Vampire und Zombies genug Platz zum Gruseln. Die Halle ist entsprechend dekoriert. Ein selbst gezimmerter Sarg, Spinnen, Untote etc. sorgen für Schauderstimmung. Zunächst spielen aber die „Blechsprenger Murgtal“ fröhliche Guggemusik. Für eine halbe Stunde fühlt man sich wie im Karneval, Halloween ist auch ein bisschen Vorbote des Faschings. Danach geht es los mit John Carpenters „Halloween“, das als Intro gespielt wird. Begleitet wird dieses von einer aufwändigen Lichtshow, die von den Sound-&Lichtleuten Thomas und Sohn zelebriert wird. Das erste Set beginnt nahtlos und wir staunen nicht schlecht, als wir beim siebten Lied Pfundig ratlos am Schlagzeug fummeln sehen. Der Snare-Ständer ist kaputt, wir machen kurz Pause und haben Glück, dass der ortsansässige Musikverein seinen Proberaum im Gebäude hat und wir Ersatz finden. Danach geht es ohne Pannen weiter und wir spielen bis 1.00 Uhr eine Mischung aus Rock-, Pop- und Stimmungsliedern. Das macht Spaß, vor allem dann, wenn Ihr so gut dabei seid und mitmacht.

 

Bilder von Giuseppe Pellegrino: http://www.wescout.de/pages/GalerieView.aspx?gal=2879&page=0

 

Danke Giuseppe!

 

Sa. 14.01.2012 Bad Schapbach

Am frühen Vormittag wurde der Leihbus voll gestopft bis oben hin und wir sechs fuhren los Richtung „Schabbach“. Auf der Hinfahrt schauten wir bei Priska und Wolfgang vorbei, eigentlich nur um den Schlüssel für unsere Unterkunft zu holen, aber die beiden hatten so viele Leckereien, Sekt und Schnittchen vorbereitet, dass wir natürlich nicht gleich wieder wegkamen.
In der Festhalle angekommen fühlten wir uns wie zu Hause, denn unsere Freunde von Starlight Veranstaltungstechnik waren schon da und werkelten fleißig. Sie hatten schon fast alles aufgebaut, was man so braucht, wenn man gleich zwei Jubiläen auf einmal feiern will: das 33-jährige der Käfzgeschneller und das 22-jährige der Bockseckegeister, beides Hexenvereine.
Sylvia, die gute Fee, die alle Zügel bei den Faschingsclubs in der Hand hält, ist eine gleichermaßen nette und verrückte Person. Deshalb durfte sie auch nicht nur organisieren, sondern auch die Ansagen machen. Sie sagte einige Tanz-und Showgruppen an, die meist im Wechsel mit uns den Abend gestalteten. Anfangs waren wir, in Anbetracht des frühen Faschingstermins noch nicht richtig in Stimmung, doch da der Abend sehr lustig verlief und die Narren gut mitmachten, fühlten wir uns am Ende fast schon selbst wie echte Käfzgeschneller.
Bedanken möchten wir uns bei den zuverlässigen Starlight-Jungs und natürlich bei der Familie Scharer, die uns wie Staatsgäste empfing und eine Nacht lang beherbergte. Vielen Dank auch an Sylvia, die uns genug Verpflegung für die „dritte Halbzeit“ mitgab.

Do. 02.02.2012 zweites Schnurren in Hörden

Schon am Vortag bauten unsere Freunde von Starlight die Anlage auf. Wir kamen am Abend hinzu und machten einen ausgiebigen Soundcheck, somit war schon am Mittwoch alles vorbereitet für eine Riesenparty in Gaggenau-Hörden. DJ Rolf machte den Anfang mit einem Feuerwerk aus Disco- und Faschingshits. Wer in der Flößerhalle war, der war verkleidet, nicht mehr ganz bei null Promille und in bester Feierlaune. Rolf alias DJ Mentomint agierte nicht „von oben herab“, sondern stellte sich mitten hinein ins Getümmel. Er und Mischer Pascal produzierten einen Hammersound, kein Wunder, dass so gut wie kein Tanzbein still stand. Gegen zwei Uhr morgens, nach fünf Stunden feiern, war das Schnurren beendet, beziehungsweise ausgesetzt, denn nächste Woche geht es ja weiter mit Nox.
Wie groß der Spaßfaktor für Euch und für uns war, könnt Ihr auf der Seite von Michael Eckert, bei dem wir uns herzlich bedanken, sehen:

www.partysite-badens.de/neu/partybilder.html

Fr. 17.02.2012 Bühlertal

Die Felsenteufel Bühlertal veranstalten alljährlich ihren Teufelsball. Das Haus des Gastes wird schön hergerichtet, eine große Theke wird aufgebaut, Tanz-& Showgruppen werden eingeladen und last but not least wird ein „Promillebus“ eingerichtet, der die Gäste sicher nach Hause bringt. Beste Voraussetzungen für eine jecke Party, die von Vorstand Rainer moderiert wird. Den Anfang machen die Mini-Felsenteufel mit einer gelungenen Darbietung. Dann jagt ein Highlight das andere, „Hästänz“ werden aufgeführt, Stripper zeigen, was sie haben und die Mädchen der diversen Tanzgruppen stellen das optische i-Tüpfelchen des Abends dar. Zwischen den Aufführungen spielen wir jeweils eine Dreiviertelstunde und sorgen mit einer Mischung aus Rock-& Faschingshits für musikalische Unterhaltung. Uns hat es riesig Spaß gemacht, es ist immer etwas Besonderes bei den Felsenteufeln zu spielen und wenn man die Bilder des Abends betrachtet, sieht man, dass es Euch genauso gut gefallen hat wie uns:

www.felsenteufel.de/rueckblick/2012/20120217_Teufelsball/teufelsball.htm

Sa. 21.04.2012 Neuenbürg

Es ist schon sehr ungewöhnlich, dass wir auf einer Hochzeit spielen. Weder das Programm, noch die Lautstärke entspricht dem, was auf einer Vermählungsfeier erwartet wird. Simone und Norman bestehen aber darauf und wir wollen ihnen den Wunsch nicht abschlagen. Das Fest findet im schönen Schloss Neuenbürg bei Pforzheim statt. Mit riesengroßen Augen betreten wir das Kastell, die alten Mauern des Gewölbesaals flößen uns Respekt ein und es ist einmal etwas Anderes in einer historischen Umgebung zu spielen. Wir geben erst ein paar gemütlichere Lieder zum Besten und versuchen die Lautstärke moderat zu halten, was auch ganz gut gelingt. In der zweiten Runde kommen wir einem Wunsch des Brautpaares nach. Es hatte sich einen „langsamen Walzer“ gewünscht und wir erfüllen Ihnen Ihr Anliegen mit „If you don´t know me by now“ von Simply Red. Gegen Mitternacht ertönt der zweite Walzer an diesem Abend. Dieser ist komplett ungeprobt und dient nur als Untermalung für ein Hochzeitsspiel. Es klappt ganz gut und um halb eins überlassen wir das Feld dem DJ, der noch auflegt bis alle erschöpft und froh den Heimweg antreten.
Uns hat es großen Spaß gemacht, bei Euch zu musizieren und wir wünschen Euch, Simone und Norman, alles Gute und ein ganz glückliches, gesundes und langes Leben.

Fr. 27.04.2012 Backhaus Sallenbusch

Dass Weingarten unsere zweite Heimat ist, wurde an dieser Stelle schon mehrfach erwähnt. Hier haben wir einen stattlichen Fankreis, da wir schon öfter zu Gast bei diversen Veranstaltungen waren. Die „Zentrale“ allerdings ist das Backhaus, das familiär geleitet wird von der Chefin Diana. Das bedeutet nicht, dass hier nur Familienmitglieder arbeiten, im Gegenteil, es ist die Stimmung, die unter den Bediensteten herrscht. Kein Wunder, denn die CaféBarKneipenWirtschaft, wie sich das Backhaus selbst beschreibt, ist herrlich in der Natur gelegen und passend dazu ist das ganze Gebäude aus Holz gebaut. Selbst gebackenes Brot, herrliche Hauptgerichte und sogar hausgemachtes Eis verführen zum Schlemmen. In der kalten Jahreszeit wird das Angebot abgerundet mit einer breiten Palette Livemusik. Heute sind wir dran und rocken, was das Zeug hält. Mit vier nagelneuen Nummern sind wir bestens gerüstet für eine ausgelassene Party mit teilweise bestens bekannten Gesichtern. Wir geben Vollgas und die Wengerder feiern und tanzen bis zur letzten Zugabe, die um ca. 1.00 Uhr viele „alte“ aber auch neue Fans in das lange Wochenende begleitet.

Sa. 16.06.2012 Musikverein Sulzbach

An diesem Samstag wurde ein neuer Rekord aufgestellt: Der Bus wurde in nur acht Minuten ausgeladen. Einige starke Männer trafen sich ein und beförderten die schweren Boxen, Endstufen, Verstärker, etc. die Treppe hinauf, die zum Festzelt führt. Dafür ein Dankeschön, Jungs! Nachdem wir gemütlich aufgebaut und lecker Merguez gegessen hatten, ging es los mit der Rocknacht. Die vielen Sulz- & Michelbacher, aus denen das Publikum vorwiegend bestand, waren von der ersten Minute an dabei. Kein Wunder, denn dieses Konzert war fast ein Heimspiel. Der Abend verlief nicht reibungslos, zuerst riss Conny eine Saite, dann machte Melles Gitarre schlapp. Während er Ersatz suchte, wurde ein Geburtstagsständchen dargebracht und Sänger Gunner improvisierte einen volkstümlichen Hit, um die Zeit zu überbrücken ;-)

Was uns besonders beeindruckte: Mama Musikverein Tanja kümmerte sich um alles, war an mehreren Orten gleichzeitig (wie macht sie das?), sorgte für Getränke, Speisen, das Wohlergehen der Band, die Dixie-Klos, Ersatzgitarren und nicht zuletzt für den Schlüssel für die Abstellkammer.
Dank der tausend Hände von Vorstand Tanja und den vielen Helfern lief dann alles wie am Schnürchen. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und das liegt auch an Euch, liebes Publikum: Ihr habt uns gepusht durch Euer ausgelassenes Feiern, Mitmachen und Mitgrölen („yeeeeahooo, your sex is on fire“).

Weitere Infos gibt es hier:

http://www.mvsulzbach.de/Home.html

Karlsruhe, 24.06.:

Welch' Größen haben nicht alle schon in der Stadthalle in Karlsruhe gespielt! Da durften wir natürlich nicht fehlen. Die legendäre "Karlsruher Haupttribüne" hatte uns gebeten, bei der Abifeier des Otto-Hahn Gymnasiums den musikalischen Lückenfüller zu spielen. Da wollten wir natürlich nicht ablehnen und waren ganz schön erstaunt, als wir den Weinbrennersaal betraten, der für fast 1000 Personen bestuhlt war. Unser rockiges Repertoire schien uns nicht ganz passend für den feierlichen Anlass des Doppeljahrgangs und so kam es auch, dass der Beginn um 18.30 Uhr etwas zäh' war. Die vielen essenden Menschen spendeten aber artig Applaus, manch' einer legte sogar sein Besteck weg, um klatschen zu können;-)

Erst im zweiten Set brach dann das Eis. Das lag' wohl auch an unserer Rockröhre Tanja, die das erste Set verpasst hatte, weil sie nach ihrem Junggesellinnenabschied wohl etwas zu lang gefeiert hatte und dann der Zug aus Düsseldorf auch noch Verspätung hatte;-) Dank' einiger mutiger Lehrerinnen und Lehrer trauten sich dann auch einige Eltern auf die Tanzfläche und ganz zum Ende auch die gefeierten Objekte des Abends ... die Schüler. Den absoluten Höhepunkt stellte der Gastauftritt von Steffen dar, der mit Gunner "Tage wie diese" schmetterte und dazu beitrug, dass aus dem feierlichen Saal dann doch noch eine Radiomanhalle wurde, in der Gunner sogar obligatorisch von der Bühne springen konnte.

Sa. 25.08.2012 Hochzeit Karlsruhe

Unsere Sängerin Tanja und ihr Liebster Tom gaben sich zum zweiten Mal das Ja-Wort. Nachdem die beiden schon vor einigen Monaten Zeit „heimlich“ vor dem Gesetz geheiratet hatten, war es nun an der Zeit, die Ehe auch vor dem Herrn zu legitimieren. Nach einer schönen Trauung mit indischem Pfarrer und Gesangseinlagen von Gunner und Tanja (!) sollte die Party erst so richtig losgehen.
Als wir im Schlosspark so vor uns hin feierten, merkten wir, was für eine logistische Meisterleistung hinter dem Fest steckte (mal davon abgesehen, dass Tom und Kumpels die gesamte Anlage an-& abtransportiert hatten). Ein geschmückter Saal, ein Festzelt mit einer Riesenbühne und Bar, ein Grillstand, Sitzkissen im Freien, Palmen und Spielgelegenheiten für die Kinder waren aufgefahren worden. Alles war dem Ambiente angemessenen. Wir fühlten uns bis ins Mark gräflich verwöhnt.

Am Abend spielten wir auf. Tanja sang natürlich auch ihre Lieder und das tat sie im weißen Brautkleid. Zwischendurch gab es „Das Beste“, herzzerreißend vorgetragen vom bestens vorbereiteten Brautpaar.

Später kündigte Tom den Hochzeitstanz an. Der DJ legte „If you don´t know me...” auf und die Umstehenden fingen an zu gähnen. Nach dreißig Sekunden aber verflog die Müdigkeit. Die Musik wurde flott und die beiden legten bei ständig wechselnden Rhythmen einen 1a Showtanz hin, Respekt!

Toms Kumpels hatten außer einem Film noch „Hangover“ vorbereitet. Dieses Lied wurde frenetisch hüpfend, nicht ganz ohne Kollateralschäden zu hinterlassen, von der Bühne gegrölt.

Ein Feuerwerk durfte natürlich auch nicht fehlen und spät in der Nacht machte DJ Rolf die Party perfekt. Er heizte den tanzenden Nachteulen ein, bis ihnen die Ohren und die Füße glühten.

Sa. 01.09.2012 Michelbach
Am heutigen Abend spielen wir auf dem legendären Dorffest in Michelbach, das alle zwei Jahre stattfindet. Michelbach ist schön geschmückt, Verein bieten allerlei feste und flüssige Leckereien an, Musik, Spiele, es ist für jeden etwas dabei. Die Rockfans finden uns gegenüber der Hauptbühne im Hof von Peter Springmann. Veranstalter ist der FZC Ranch.
Von Anfang an sind viele Zuschauer da, die Stimmung entwickelt sich allerdings erst im Lauf des Abends. Dafür aber heftig. Die Michelbacher sind schon ein besonderes Publikum. Nach ein paar Aufwärmsongs, spätestens ab der zweiten Runde, sind sie voll dabei und es entwickelt sich ein schönes Wechselspiel zwischen Tanja, Gunner und den feierfreudigen Murgtälern.
Da der Festbetrieb an den anderen Ständen früher endet als hier, kommen immer mehr Leute hinzu, um beim „Springi“ noch einen Absacker zu trinken.
Wir geben alles und rocken, bis die Finger glühen und Michelbach honoriert das mit nicht enden wollenden Zugaberufen.

 

Sa. 29.01.2011 Feuerwehrhaus Weingarten
Weingarten rockt, und zwar so sehr, dass Ende Januar ein „Open-Air“-Konzert stattfindet. Die Veranstaltung hat für uns zwei Besonderheiten, erstens die Temperatur, es ist der kälteste Auftritt, den wir je hatten und zweitens der Name:Rock the hall of fire

Den Anfang machen die Jungs und Mädels von Sonority. Die Band rund um Diana und Jörg macht einen sehr guten Start, das heißt einen gelungenen Auftakt bei minus fünf Grad (gefühlt minus fünfzehn). Von aktuellen Hits bis hin zu Evergreens der Rock- und Popgeschichte hat die Hausband des „Backhaus Sallenbusch“ alles drauf und das teilweise sehr eigenwillig, da sie mehrere Songs in ganz eigenen Versionen spielen. Sie rocken zweieinhalb Stunden, was besonders von Gitarrist Jörg eine Meisterleistung ist, da er im T-Shirt spielt, brrr.Weiter geht es mit Radioman, wir spielen, angefeuert von den tollen Fans und getragen vom geilen Bühnensound und dem tollen Licht (Danke, Technik!), bis nach Mitternacht.Es war eine schöne Atmosphäre. Die Wengerder hatten ein riesengroßes Lagerfeuer vor der hall of fire, so dass die, die in der Schlange auf ihr Essen warteten, nicht frieren mussten.Es hat uns sehr viel Spass bereitet, bei Euch spielen zu dürfen, zumal Ihr ganz treue und tolle Fans seid. Wir kommen gerne wieder, aber das nächste Mal vielleicht bei wenigstens plus fünf Grad?

Bilder und ein schönes Video gibt es hier (Dankeschön, Wengerde.de):

http://www.wengerde.de/

Do. 10.02.2011 Erstes Schnurren Flößerhalle Hörden
Schnurren, was soll das denn heißen? Unter dem Begriff „Schnurre“ versteht man u.a. ein Krachinstrument, z.B. eine Ratsche. In katholischen Gegenden ziehen Kinder damit zum Ratschen durch die Gemeinde (um die Kirchenglocken zu ersetzen, die in der Zeit zwischen Karfreitag und der Osternacht nicht läuten). Heute werden die Ratschen oft durch laute Musik ersetzt. Behilflich bei der Produktion derselben ist uns DJ Rolf, der schon so manches Mal mit uns unterwegs war. Krach erzeugen und gute Stimmung verbreiten, das kann er, was aber kann Rolf noch besser als Party machen? Richtig, Mentos essen! Beim Aufbau seiner Gerätschaften packte er sage und schreibe sechs Rollen Mentos auf den Tisch. „Isst Du die alle heute?“ – „Logisch“ – „Kriegst Du da keinen Durchfall?“ – „Nö“ – „Unfassbar“. DJ Mentomint beginnt also mit dem Schnurren und macht das so gut, dass die rappelvolle Halle schon kocht, bevor wir anfangen. Der stete Wechsel zwischen seinen Partykrachern und unseren Rock- und Faschingshits kommt gut an und lässt so manches Tanzbein zappeln. Am 03.03. (Schmudo) wird es noch besser, wenn wir Euch wieder an der gleichen Stelle begrüßen dürfen zu einer neuen Episode der Serie „Everytime Partytime“.

Bilder gibt es hier:
www.partysite-badens.de/fotos/categories.php

Do. 03.03.2011 Viertes Schnurren Flößerhalle Hörden
Am Schmutzigen Donnerstag wurde die letzte Episode der Serie „Schnurren in Hörden“ aufgeführt. Schon in der ersten Folge, des Faschingsvierteilers durften wir zu Gast sein. Teil zwei war getragen von der Band “Nox“, gefolgt von „Infected“, die das dritte Event bestritten.
Das beschauliche Hörden ist in Sachen Feiern ganz groß, die Stimmung war super, was nicht zuletzt an DJ Mentomint lag. Dieses Mal suchte DJ Rolf die Nähe zum Publikum. Er stand nicht auf der Bühne, sondern in der Mitte des Saals, was bei den Besuchern sehr gut ankam. Er verbreitete von Anfang gute Laune und die Besucher quittierten das, indem sie tanzten und lauthals mitsangen, natürlich nicht ohne das eine oder andere Getränk zu sich zu nehmen.
Gute Vorzeichen für uns als Rockband. Sozusagen als Kontrast zu Rolfs Discofegern spielten wir eher gitarrenlastige Songs, nicht ohne den Bedarf an Faschingsmusik zu vernachlässigen.
Die Party in Hörden endete um zwei Uhr morgens (nach Schließung der Halle) noch lange nicht. Die umliegenden Kneipen und Partykeller wurden noch gestürmt und die Kuh flog noch bis in die frühen Morgenstunden.

Bilder gibt es hier (Danke, Michael Eckert):
http://www.partysite-badens.de/neu/partybilder.html


Fr. 04.03.2011 Teufelsball Felsenteufel Bühlertal
Die Felsenteufel feiern ihr Event im Haus des Gastes in Bühlertal. Die Veranstaltung zeichnet sich dadurch aus, dass ein Highlight das andere jagt. Von Tanz über Hip Hop, bis hin zur Guggemusik ist einiges geboten. Das Wechselspiel zwischen diesen Aufführungen und Radioman-Rock bietet dem geneigten Gast einiges an Abwechslung.
Bei diesem straffen Programm hat unser Tontechniker Mathias Eisele alle Hände voll zu tun, aber er ist ja schließlich Profi und durch fast nichts aus der Ruhe zu bringen.
Die Bühlertaler können eines sehr gut, nämlich feiern. Das Publikum ist zwar im Schnitt nicht ganz so jung wie das in Hörden, aber Alter schützt vor Party nicht. Es macht einen Riesenspaß vor so einem Publikum zu spielen!
Danke Bühlertal für diesen unvergesslichen Abend und wir sind wieder dabei, wenn es wieder heißt „da simmer dabei“.

Fr. 18.03.2011 Backhaus Sallenbusch in Weingarten

Als wir das Backhaus betreten, wissen wir was uns gefehlt hat: der Geruch von frisch gebackenem Flammbrot nach dem Rezept von Mama Wilma. Den beiden Backöfen aus Stein entsteigt ein betörender Geruch. Dieser breitet sich im Holzhaus aus, entweicht von Zeit zu Zeit und verwandelt den gesamten Sallenbusch in ein olfaktorisches Paradies. Kein Wunder, dass sich viele einfinden, um nach erlesener Speise dem Wohlklang der Spielleute zu lauschen.
Nachdem wir vor kurzer Zeit noch in der eiskalten Wengerder Hall of Fire gefroren haben, ist das House of Back mehr als wohltuend für die steif gefrorenen Glieder. Wir freuen uns, alte Bekannte genannt zu werden, eben solche treffen wir auch. Neue Gesichter sind auch dabei, wir sehen, dass auch diese einen Riesenspaß haben. Spaß, ja, das könnte das Motto dieses Abends sein, selten haben wir uns so kaputtgelacht wie an diesem Abend. Mehrere kleine Pannen (Gitarre kaputt, falsches Anfangstempo bei einem Song, Wasser in der Steckdosenleiste, uiui) sorgen dafür, dass wir fast Lachanfälle bekommen. Wir können uns aber gerade noch beherrschen und freuen uns über das Personal, das hinter der Theke exzessiv mitsingt als gäbe es kein Morgen.

Bericht und Bilder gibt es hier (danke Chefin!):

http://blog.backhaus-sallenbusch.de/2011/03/19/ein-klotz-am-fus/

Sa. 04.06.2011 Akkordeonorchester Bernbach

Was macht das Akkordeonorchester Bernbach, wenn es gerade nicht Quetschkommode spielt? Feste feiern! Ein Festzelt, Würstchen, ein Bier- und ein Vorstand genügten und die Party ging los. Viele Gäste fanden sich allerdings nicht ein. Die, die sich in die Kurstadt verirrt haben, machten aber umso lauter mit und wenn man die Augen schloss, hätte man denken können, es wären doppelt so viele. Wie sagte Günther so schön: „Es müssen ja nicht immer dreitausend Besoffene sein, fünfzig Besoffene reichen auch.“ Nach dem familiären Konzert, bei dem wir uns dennoch oder gerade deshalb sehr wohl fühlten, gab es viel Lob, vor allem für Tanja. Einer der nicht mehr ganz Nüchternen merkte an, dass die Sängerin „aber gut tanzen kann“. Lol

Einen Bericht vom Schwarzwälder Boten gibt es hier:
www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bad-herrenalb-stimmung-garantiert.b53b46fa-fc3f-4d67-984f-26fb24a28c57.html

Sa. 2. Juli MV Sulzbach

Etwas unentspannt ist man doch, wenn man bei der Fahrt zum Auftritt in ein enges Tal fährt und das Handynetz völlig verschwindet.

So war es nicht zu erwarten, dass sich in diesem abgelegenen Tal dann doch ein echtes Rock-Feschd entwickelt. Mit viel Liebe hatten die Mitglieder des Musikvereins Sulzbach das Zelt rockmäßig hergerichtet. Anfangs dauerte es noch ein wenig, bis die Sulzbacher, unterstützt durch unsere Michelbacher und eine Delegation aus der Schweiz, in Schwung kamen. Spätestens ab dem dritten Set aber tobte das Zelt, und „Otherside“ oder „Save tonight“ funktionierten eigentlich auch ohne Sänger;-) Nach einigen Zugaben war dann gegen 1.30 Uhr Schluss. Bevor wir zurück in die Welt der Handynetze fuhren, konnten wir uns allerdings noch von dem Vereinsspirit des MV Sulzbach überzeugen: Selten zuvor haben wir erlebt, dass die Veranstalter uns so tatkräftig beim Abbauen helfen! Vielen Dank dafür! Wir kommen gerne wieder.

Fr. 09.09.2011 Hochzeit Karlsruhe

Wenn man seinen Nachnamen ändern lassen will, dann gibt es mehrere Möglichkeiten. Man kann entweder zum Fälscher seines Vertrauens gehen, sich ins Zeugenschutzprogramm aufnehmen lassen oder heiraten. Letzteres hat unser Sänger Gunner getan. Er ehelichte seine langjährige Lebensgefährtin Claudia Scheefer. Dies macht durchaus Sinn, da Claudi ja auch die Mutter seiner Kinder ist. Als Überschrift, sozusagen als Titel der Hochzeit könnte da stehen „unkonventionell“ oder „anders als sonst“ oder „wir machen das nicht so wie die anderen“, was durchaus positiv aufzufassen ist.
Die Hochzeit fand beim MTV Karlsruhe statt, doch bevor die Party beginnen konnte, musste auf dem Rasen noch flugs ein Zelt aufgebaut werden. Dabei waren uns junge, arbeitswillige Hochzeitsgäste behilflich. Sie schleppten auch die Bretter, die die Welt bedeuten (=Bierbänke) an und bauten unter unserer Aufsicht alles auf, was Lärm macht.
An diesem Abend sollten die üblichen Hochzeitsspielchen nicht stattfinden, deshalb war das Konzept der Hochzeitsfeier ja auch so anders. Diejenigen, die etwas beitragen wollten, konnten das in Form von musikalischen Einlagen tun. Das heißt, sie konnten sich im Vorfeld ein Lied wünschen und dieses zusammen mit der Band vortragen. Das Abendprogramm war gespickt mit musikalischen Highlights, alle haben ihre Aufgabe gut gemacht, so mancher hat an diesem Abend eine neue eine Leidenschaft, nämlich die Sangeskunst für sich entdeckt. Heikos Leidenschaft ist das Schlagzeugspielen, er durfte bei einem Song in dieser Disziplin „ran“.
Eine Spieleinlage war dann aber doch nicht abzuwenden und beim Bauchredner hatten vor allem die Kinder ihren Spaß. Wir diskutieren heute noch darüber, ob Bauchredner wirklich mit dem Bauch reden oder nicht ;-)
Wenn nicht gerade die Gäste sangen, dann tat das vorwiegend Tanja, denn Günther Rothen…, äh Scheefer war ja mit heiraten beschäftigt. Am Ende erfüllte er seiner Claudi einen Herzenswunsch und bot „Living on a prayer“ in einer Akustikversion dar. Die glückliche Braut revanchierte sich und präsentierte, begleitet von Barny an der Orgel, den Hit „Nothing else matters“, diesen könnte man als den Hochzeitswalzer bezeichnen.

Fr. 16.09.2011 Lago Bowlingcenter Karlsruhe

Wie schon mehrfach erwähnt ist der Wettergott nicht gerade ein Radioman. Schon am 22.07. waren wir geladen, um im schönen Lago-Biergarten zu musizieren. Da es an diesem Tag aber (gelinde gesagt) eiskalt war und Bindfäden regnete, wurde der Termin auf den heutigen Freitag verschoben. Die treuen Fans der „Haupttribüne“ hatten sich schon am 22.07. im Biergarten versammelt, um Party zu feiern, mussten dann aber unverrichteter Dinge wieder gehen. Leider hatten sie von der Verschiebung nichts erfahren. Um so höher ist es ihnen anzurechnen, dass sie den Weg ins Lago noch einmal fanden. Zusammen mit der ebenso feierfreudigen Gemeinde des „Freizeitclubs Karlsruhe“ unterstützten sie uns beim „Vertreiben der Regenwolken“ (Zitat Monika Wehn, siehe Gästebuch). Der Freizeitclub tanzte, was das Zeug hielt und es machte uns sehr viel Spaß, gemeinsam mit Euch dem Viervierteltakt zu frönen. Wenn Ihr versprecht, dass Ihr beim nächsten Mal wieder so gut drauf seid, dann kommen wir (so der Wirt will) sogar bei Regenwetter.

Sa. 26.11.2011 Ranchventrock Michelbach

Gleich vier Bands gab es beim beliebten Ranchvent zu hören.

Zum Auftakt sorgte die neue Formation „Adoney“ aus Gaggenau für gute Stimmung, die „Sons of Sound“ aus Karlsruhe überzeugten mit eigenen Songs und Covers. Harte Riffs und eine unbändige Energie zeichnen die drei Brüder aus. Von dieser jungen Schwermetallband wird noch einiges zu hören sein. Die Rocker gewannen schon einen Newcomerwettbewerb und haben von dem „Gewinn“ Ihre erste CD finanziert. Nach einer klitzekleinen Umbaupause ging es weiter mit der bekannten Kapelle „Baileys“ aus dem Murgtal, diese kamen mit einem bunten Programm aus allseits bekannten Mitsingliedern. „Radioman“ spielte teils aktuelle, teils nicht mehr so aktuelle Hits. Teilweise könnten es B-Seiten von Schallplatten sein, man kennt die Songs, ohne genau zu wissen, woher. Oder anders ausgedrückt: Radioman spielt die Meilensteine am Rande des Mainstreams. Diese werden meist auf eigene Art interpretiert. Das Publikum in der Wiesentalhalle quittierte das mit Tanzen und Mitsingen bis in die frühen Morgenstunden und wir waren dankbar, vor solch einer Kulisse gespielt haben zu dürfen. Danke Michelbach!

Di. 20.12.2011 Hotel Am Tiergarten Karlsruhe

Gleich drei Dinge gab es heuer zu feiern: Erstens war Weihnachtsfeier, zweitens wurde das das einjährige Geschäftsjubiläum zelebriert und drittens hatte die Chefin Geburtstag. Die Chefin ist die Gattin von Björn und dieser wiederum ist ein ehemaliger Schüler unseres Sängers „Gunner“. Nach einer kurzen Ansprache und einem nicht ganz so kurzen Essen vom leckeren Buffet spielten wir auf. Anfangs hatten wir nur einen kleinen Fankreis, dieser bestand aus jungen, weiblichen Hotelbediensteten. Die Mädels machten super mit und machten Lärm für fünfzig Leute. So war es kein Wunder, dass sich die Gäste der benachbarten „Raucherlounge“ (eine zum Hotel gehörende Kneipe) gerne von Björn einladen ließen und einfach mitfeierten. Auch die netten tschechischen Thekenkräfte waren ganz angetan. Nur schade, dass sie arbeiten mussten, sonst hätten beim finalen Shaka Shaka-Tanz vielleicht noch zwei oder vier Körperteile mehr gewackelt.

 

Sa. 09.01.2010 Café Emaille in Karlsruhe
Fast hätte dieses Gastspiel nicht stattgefunden. Tief „Daisy“ kam im weißen Gewand und sorgte mit nächtelangen Schneefällen und Eiseskälte für Chaos auf Europas Straßen. Es war uns klar, dass wir unsere Gerätschaften nicht mit dem Anhänger transportieren können, da er viel zu schwer ist für die Murgtaler Gebirgslandschaft. Unsere Heimat ist schließlich das idyllisch, aber hoch gelegene Michelbach. PKW´s sind da besser geeignet, also ging es mit drei rappelvollen Kombis los. Für den Aufwand wurden wir belohnt vom Publikum, das einerseits aus Karlsruher Einheimischen, andererseits aus der Malscher „Geronimo-Fraktion“ bestand (siehe Diary vom 16.05.2009). Diese gab sich durch lautstarke Rufe („Gerooonimooo!“) und nicht enden wollende Schlachtgesänge zu erkennen. Am Ende tun sich sogar die Sänger der Haupttribüne mit denen der Ostkurve zusammen und singen im Chor.
Wenn man am wenigsten damit rechnet, dann wird es besonders schön. Für uns, liebe Fans, habt IHR dafür gesorgt, dass aus dem Tief doch noch ein Hoch geworden ist.

 

Do. 04.02.2010 Flößerhalle in Hörden
In Hörden wird schon seit langer Zeit die alte Tradition des „Schnurrens“ gepflegt. Die Wikipedia-Definition des Ausdrucks besagt: „Schnurren ist ein niederfrequentes (25 bis 150Hz…), gleichmäßig vibrierendes Geräusch, das Katzen in bestimmten Situationen erzeugen. In der Regel signalisiert es Wohlbefinden, wird aber auch in Stresssituationen hervorgebracht.
Von einer Stresssituation kann keine Rede sein, sieht man einmal ab vom gewaltigen Andrang, als die Tore der Halle geöffnet wurden. Der Auftakt des Abends erklang durch DJ Rolf, der in der Diskothek Sonic in Kuppenheim quasi zum Inventar gehört. Rolf ist ein begnadeter Entertainer, er eroberte Hörden im Sturm und die tanzwilligen Besucher dankten es ihm mit toller Resonanz. Nach der ersten DJ-Runde war es ein Leichtes für uns, die schon vorgewärmten Närrinnen und Narren zum Glühen zu bringen. Die „Starlight“-Truppe legte sich mächtig ins Zeug und legte mit toller Sound- und Lichtkulisse noch ein paar Kohlen drauf. Danke Jungs! Die Hauptrolle des Abends aber habt Ihr gespielt! Eure tolle Stimmung, die extrem lustigen Kostüme und Euer begeistertes Mitsingen haben dieser Nacht die Krone aufgesetzt. Und da soll noch einer behaupten, Schnurren wäre ein Ausdruck von Stresssituationen.

 

Fr. 05.03.2010 Backhaus Sallenbusch in Weingarten
Das Backhaus ist eine Wohlfühloase für Feinschmecker. Schon beim Betreten des großen Holzhauses ist man überwältigt vom Geruch des selbstgebackenen Brotes und der vielen anderen Köstlichkeiten, die hier angeboten werden. Chefin Diana Küntzle leitet das Unternehmen mit einer familiären Herzlichkeit. Diese ist im Restaurant fast greifbar, aber auch zu spüren, wenn man den informativen und zugleich witzigen Backhaus-Blog liest, der von Frau Küntzle immer mit einem Augenzwinkern bedacht ist. Gute Atmosphäre, super Essen…eigentlich genug für ein ausgezeichnetes Restaurant, doch das Backhaus legt mit regelmäßiger Livemusik noch einen drauf. Zum dritten Mal fahren wir in die Siedlung Sallenbusch, um zu rocken. Diesmal aber nicht mit Kinderukulelen, sondern mit E-Gitarren, verzerrt, laut und Vollgas! Da Weingarten durch einige Gastspiele in jüngster Zeit schon fast zu unserer zweiten Heimat geworden ist, treffen sich auch einige bekannte Gesichter ein. Die Besucherzahlen im Sallenbusch waren zwar schon höher, das tat der Stimmung, angeheizt von Sänger und „Barhockerturner“ Günther, keinen Abbruch. Bilder und einen kleinen Bericht gibt es hier:

 

http://blog.backhaus-sallenbusch.de/2010/03/06/radioman-haben-uns-bei-ihrem-dritten-besuch/

 

Fr. 26.03.2010 Café Emaille in Karlsruhe
Als wir in der Karlsruher Innenstadt ankommen, erleben wir eine Überraschung: Baustelle rund um die Kaiserpassage, Baustelle soweit das Auge reicht. Nur gut, dass wir einen Rollwagen dabei haben. Nein haben wir natürlich nicht und so heißt es schleppen statt rollen, buckeln statt tuckeln, schleifen statt auf Reifen. So, das musste jetzt sein!
Wir bauen die Anlage auf, essen ein lecker „Hammermenü“ und legen fix los, da das Publikum schon wartet. Heute gibt es aktuelle Hits und Chili Peppers-Klassiker zum Hören und zum Tanzen. Tanzen, ja, das können heuer die männlichen Rockfans besser als die Damen, deshalb müssen wir den Ausdruckstanz am Ende des Programms auch mit den Männern machen.
Im Text von “Hey ya” heißt es: „Now I wanna see y'all on y'all baddest behavior“. Damit sind eindeutig die Ladies gemeint, aber mit den Jungs der “gut gefüllten” Haupttribüne geht es auch, und wie!

 

Sa. 17.04.2010 Traube in Gernsbach
Die Traube ist ein schnuckeliges Pub im Herzen von Gernsbach. Somit ist klar, dass wir vor wenigen Leuten spielen, dass es aber so wenige sind, hat keiner erwartet. Wir starten vor ca. 10 Zuschauern, im Lauf des Abends kommen noch einige hinzu, so dass beim „Finale“ ungefähr dreißig Gäste anwesend sind. Das ist nicht unser Minusrekord! Am 22.06.06 spielten wir vor vier Leuten. Diese bekamen nach einem Set ihr Eintrittsgeld zurück, wir packten ein und fuhren nach Hause. So schlimm ist es heute nicht, die, die sich in die Traube verirrt hatten und wir machen das Beste daraus und wir feiern ausgelassen. In den Spielpausen erzählt man uns von vielen anderen Veranstaltungen, die zeitgleich stattfinden, Bands der Region spielen am gleichen Abend im Nachbarort, Biergarteneröffnung in Michelbach und dann noch das unsagbar interessante DSDS-Finale ;-)
Dass vor der Bühne viel Platz ist, hat auch Vorteile. Frauen, die „es“ haben, sollen es auch zeigen und die eine oder andere machte beim obligatorischen „Shake-it“ ihren Freischwinger. Der Höhepunkt des Abends war aber unumstritten Margas astreiner Spagat!

 

Fr. 23.04.2010 Marktplatz in Karlsruhe
Heute ist Frühlingsfest. Apropos früh, so zeitig haben wir noch nie gespielt. Um 18.00 Uhr steht so mancher erst auf und frühstückt, wir aber stehen um diese Zeit parat, um den Marktplatz zu rocken. Vor uns singt noch ein Chor mit afrikanischem Liedgut. Der Auftritt ist ein voller Erfolg, da nicht nur die Solisten sehr gute Sänger und Bewegungskünstler sind.
Bei Sonnenschein beginnt unser Konzert, anfangs sind noch wenige Besucher da, das ändert sich aber im Laufe des Abends gewaltig. Die Jungs von der „Haupttribüne“ sind von der ersten Minute an dabei und geben sich durch Ihren lautstarken Gesang zu erkennen.
Der KSC spielt zur gleichen Zeit wie wir und sichert mit einem 1:0 Heimsieg gegen RW Ahlen den Klassenerhalt. Das ist gut für die Stimmung in der Fächerstadt. Viele gutgelaunte Fans kommen zu uns und feiern mit Stadionsprecher Günther: „Kaaaarlsruuuhe!“
Ungefähr in der Mitte des Programms raucht Conny´s Endstufe ab, aber das kann uns die Laune nicht vermiesen. Wir finden Ersatz und so steht dem Finale nichts im Wege. Bei der letzten Zugabe um 22.15 Uhr ist der Marktplatz rappelvoll und wir beenden den Rockabend vor ausschließlich glücklichen Menschen. Danke Karlsruhe für dieses tolle Erlebnis!

 

Sa. 01.05.2010 Privatfeier in Weingarten
Bei der Geburtstagsfeier von Birgit (vielen Dank für die Einladung und die tolle Fete!) spielen wir das erste Mal ohne „Gunner“ Rothenberger, da dieser krankheitsbedingt ausfällt. Kampfsängerin Tanja muss also den ganzen Abend alleine bestreiten. Sie singt unter Anderem viele „Männersongs“. Wheatus-, Outkast-, und Red Hot Chili Peppers-Nummern sind für Tanja kein Problem, das Ganze klingt auch noch sehr interessant. Frau Siegl besteht ihre Feuertaufe mit Bravour und führt, fast ganz ohne Löschzwerge, so locker und lässig durch das Programm, als hätte sie nie etwas anderes gemacht.
Die Aufgabe wurde ihr Erleichtert von ca. einer Million Kindern, die die ganze Zeit auf der Bühne herumhüpften und Luftgitarre spielten. Ein kleines Mädchen sang sogar eine Strophe von 99 Luftballons, ach wie süß ;-)
Sicher wurden an diesem Abend Wünsche geweckt: „Ich möchte genau so Schlagzeug spielen wie der da“ oder „Ich will eine richtige Gitarre“. Wetten, dass in dieser Nacht Rockstars geboren wurden?

 

Fr. 14.05.2010 Sportfest in Neusatz
Der heutige Ausflug führt uns zum Fußballfest der Sportgemeinschaft Neusatz/Rotensol e.V. Im Handgepäck haben wir (teilweise neue) Gitarrenverstärker, Pfundigs Schlagzeugkäfig, eine gute Portion Spiellaune und nicht zuletzt DJ Rolf als Pausenbrot. Frei nach dem Motto „erst das Vergnügen, dann die Arbeit“ beginnen wir heuer mit der Pause. DJ Rolf Zeiler macht den Auftakt und versucht, das Festzelt etwas vorzuheizen. Keine leichte Aufgabe für den erfahrenen Stimmungsmacher, da Kasachstan im Januar und Neusatz Mitte Mai eines gemeinsam haben: die Fühltemperatur! Vielleicht liegt es daran, dass die zahlreichen Besucher nur schwer in Gang kommen. Rolf und wir bestreiten den Abend im steten Wechsel und es finden sich dann doch einige, die den eisigen Bedingungen trotzen durch das einzige, was hilft, nämlich Warmtanzen. Alles in Allem war es ein schöner rockiger Abend mit sehr gutem Sound. Danke Tim und Kollegen für euer Engagement! Diesen Betriebsausflug können wir gerne wiederholen, hoffen wir nur, dass Petrus beim nächsten Mal besser gelaunt ist.

 

Fr. 04.06.2010 Lago in Karlsruhe
Endlich. Beim dritten Anlauf hat es geklappt. Wir durften auf der Bühne des Biergartens spielen. Es war schön warm und der Herr mit dem Schlüssel für die Himmelspforten öffnete die Tore mit der Aufschrift „Sonne“ sperrangelweit. Was für eine Freude für die Gäste, die ihren Brückentag (bzw. -abend) mit einem leckeren Grillteller, ein bis zwei Bierchen und Livemusik garnieren wollten. Einen echten Wohlfühlsound zauberten Max und Mo… äh, Moritz und Frederik, die Herren von der Technik. Zudem machten sie einen „amtlichen“ Livemitschnitt für uns. Ein herzliches Dankeschön dafür!
Mit zwei ganz neuen Songs im Programm präsentierten wir uns schon um 20.30 Uhr auf der Bühne. Leider stand uns nicht viel Spielzeit zu Verfügung, so mussten wir die Sets etwas straffen, um einigermaßen pünktlich (ca. 23.15 Uhr) fertig zu sein.
Es war ein gemütlicher Abend, fast schon familiär, da viele Freunde und Bekannte (Haupttribüne!) anwesend waren und in einer lauen Sommernacht fünfe gerade sein lassen konnten, danke Wettergott, danke.
Wetter ist das, was uns auf den Kopf fällt, wenn wir nach draußen gehen. Von nichts über kleine Regentropfen bis hin zu fetten Hagelkörnern ist prinzipiell alles möglich. Heute war es nichts.

 

Sa. 26.06.2010 Privatfeier in Durmersheim
•Mozzarella auf Rucola und Tomaten an Balsamicovinaigrette
•Braten vom Kalb mit Kräuterrahmsauce
•Gulasch vom Rind in Burgundersauce
•Tagliatelle, hausgemachte Spätzle, Kartoffelgratin, Rosmarinkartoffeln, Reis
und gebratene Semmelroulade
Was klingt wie die Speisekarte eines Sterne-Restaurants ist nur eine kleine Auswahl von dem, was es bei diesem Wiegenfeste zu essen gab. Nicht nur kulinarisch wusste der Herr des Hauses zu verwöhnen, ein schmuckes Zelt empfing den geneigten Gast, wer die USA gegen Ghana verlieren sehen wollte, konnte das tun und dabei musste er nicht einmal nüchtern bleiben. Wer besonders multitaskingfähig war, der schaffte es auch, uns zuzuhören und lauthals mitzugrölen. Der Hardtchor, eine beliebte Sängergruppe (dem der Gastgeber Näsl zufällig angehört), gab die eine oder andere Weise zum Besten, eine sogar in Russisch, was eventuell daran liegt, dass der Dirigent aus Russland stammt. Sehr unterhaltsam und mit einem Augenzwinkern dargebracht, gut gemacht, Jungs!
Erwähnenswert sind auch die Personen, die nicht anwesend waren, z.B. genervte Nachbarn oder gar die Polizei. Von 20.00-24.00 Uhr mitten in der Ortschaft Livemusik ertragen, ohne unsere Freunde und Helfer zu rufen, alle Achtung, liebe Nachbarn.
Es war halt alles perfekt organisiert, um ehrlich zu sein, hat Näsl die Nachbarn alle in den Keller gesperrt und dem Ortswachtmeister etwas zugesteckt.
Näsl, wenn Du das immer so gut hinbekommst, dann kommen wir gerne wieder.

 

Sa. 17.07.2010 Honky Tonk Festival in Schweinfurt
Wir haben ein Rad ab. Wie sonst ist es zu erklären, dass wir uns am Samstagvormittag treffen, um mit einem geliehenen Bus und unserem Anhänger nach Unterfranken zu tuckern? Nun, wir haben Spaß daran, am Honky Tonk-Festival teilzunehmen. Rund 50 Bands treffen sich in der ehemaligen Reichsstadt, um 20000 Menschen zu rocken.
Das erste Honky Tonk fand 1993 in Schweinfurt statt. Danach wurde das Konzept (ein Mal zahlen, bei vielen Konzerten, die zeitgleich stattfinden dabei sein) in viele andere Städte (Deutschland, Österreich, Schweiz) exportiert.
Die Bewohner der Stadt am Main, sind mächtig stolz auf „Ihr“ Event und das schlug sich in der Stimmung nieder. So ein feierfreudiges Publikum haben wir selten erlebt. Dieser Auftritt gehört in der langjährigen Radioman-Geschichte zu den 15 besten, was die Partylaune angeht. Feiern, Singen, Trinken, und Tanzen, wer hat´s erfunden? Genau, die Schweinfurter! Obwohl der Sommer genau an diesem Tag eine Pause einlegte, war die Zehntstrasse proppenvoll mit gutgelaunten Menschen. So viele haben noch nie beim „Shake-it“-Tanz mitgemacht.
Nach einer kurzen (aber lustigen) Nacht im Hotel machten wir uns auf den Weg zurück nach Michelbach. Nach ca. 100 Kilometern passiert es: Barny bremst, der Anhänger schlingert, sofort zieht der Fahrer auf den Standstreifen der Autobahn. Später wird er aussagen, er habe blaue Stichflammen im Seitenspiegel gesehen und deshalb lieber mal angehalten. Was war geschehen? Ein Rad des (zum Glück) zweiachsigen Anhängers hatte sich aufgrund eines Achsenbruchs gelöst, bzw. war komplett abgefallen. Es hing nur noch am Handbremsseil. Nur Barny´s Umsicht und Reaktionsschnelligkeit war es zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Der nette Mann vom ADAC hat uns super geholfen und tat mehr, als er tun muss. So telefonierten er und Barny eine halbe Stunde mit der Tante von der Zentrale, um zu erreichen, dass der Anhänger umgehend nach Michelbach befördert wird. Keine Chance, die Dame hat ja auch ihre Vorschriften, sie darf das nicht machen, wenn das Zugfahrzeug noch intakt ist…blabla…so geht das aber nicht…Bestimmungen…Richtlinien…Paragraphen…äh, ich versteh Sie so schlecht… (SIE aber in tiieefstem Urbayrisch).
Das ganze Equipment steht jetzt irgendwo beim ADAC und wir hoffen dass dieser es uns bald wiederbringt. Viel wichtiger aber ist, dass nichts passiert ist, andere Verkehrsteilnehmer wurden nicht gefährdet und wir sind heil nach Hause gekommen, obwohl wir ein Rad weniger haben.

 

Sa. 02.10.2010 Gambrinus Bierbar Durmersheim
Radioman im Gamb, das wurde auch Mal Zeit!!! Wir dürfen sogar den Auftakt der Konzertperiode 10/11 im Gambrinus bestreiten, was für eine Ehre. Alle Großen haben hier schon gespielt, Pink Cream 69, Pat Fritz, Pedro Gelati, the Five Ytongs And The Special Sausages und und und. Eingeladen wurden wir vom neuen Wirt Wayne Stewart, „Stew“, der die urige Kneipe seit Ilses und Peters Ruhestand (30 Jahre Gamb!) mit viel Herzblut betreibt. Stew ist ein Rocker durch und durch und so antwortete er auf die Frage, wie sich die Laustärke gestalten sollte mit: „Machts ihr laut, jaja, fuckin´ Vollgas“ (Stew ist Kanadier und redet mit einem unwiderstehlichen Akzent, außerdem benutzt er „häufig“ dieses Wort mit f).
Leider war die Anlage beim Soundcheck gar nicht laut, wir hatten Probleme, kein Signal, Krachen auf dem Lautsprecher… Aber Pfundig, früher Kammerjäger, fand die Ursache. Es hatte sich ein Elektrolurch in der Anlage eingenistet. Pfundig jagte den Lurch und machte ihn unschädlich. Nun stand einem lauten Rockkonzert nichts mehr im Wege. Für das erste Mal im Gamb waren die Zuschauerzahlen sehr in Ordnung und die Anwesenden rockten und feierten ausgelassen. Gunner ließ den Barhocker ganz und verletzte sich selbst glücklicherweise nicht, was erstaunlich ist, wenn man sieht, wie er auf der Sitzgelegenheit herumturnt. Gegen Ende stellten fast alle Besucher unter Beweis, dass auch sie sportlich begabt sind beim lustigen Hey Ya-Bodenturnen.

 

13.02.2009 Hohle Eiche Weisenbach
In der Festhalle Weisenbach, besser gesagt zu Schloss Erlen lassen sich gute Partys feiern.
Trotz Sauwetter finden sich viele Nüchterne ein, um ihren Zustand binnen kürzester Zeit gründlich zu ändern. Diesen Verlauf kann man über den ganzen Abend ganz gut beobachten. Vorsichtig ausgedrückt: von trockener Baustelle zur feucht-fröhlichen Runde. Gegen Ende ist also nicht nur die Halle gut gefüllt. Die Lautstärke der Besucher entwickelt sich proportional zur Füllstandanzeige vom leisen Schnurren zum ohrenbetäubenden Röhren. Gut gefeiert, gut getankt, gute Voraussetzungen, um im Schneetreiben den Weg nach Hause zu suchen.
Für die ganz Ungeduldigen: Bilder gibt´s bei http://www.hohleeiche.de/ unter „Schnurren“.

 

14.02.2009 Klaubube Rotenfels
Die Klau-bu-be sind da schon ein wenig flotter unterwegs, hier rockt der Laden schon am frühen Abend, was nicht heißen soll, dass die „Mädls und „Bube“ ihre Party nicht mit reichlich „Dressing für den Kopfsalat“ verfeinert haben. Einen super Sound zauberte Michel aus dem Hut, der auch schon am Vorabend mit dabei war. Die Fähigkeit, gut zu mischen und seine Unterhalterqualitäten sorgen dafür, dass wir sehr gerne mit ihm unterwegs sind. DJ Roland sorgte in den Pausen und nach der Live-Musik für Stimmung. Er machte (auch schon am vorhergehenden Abend) ca. eine Million Bilder, die Ihr bald auf seiner Seite http://dj-roland.meine-bilder.com/ (und natürlich auch hier) anschauen könnt.
Die Klaubube haben auch fotografiert, guggst Du hier:
http://feschdfotos.spaces.live.com/ unter „Fasent-Rock“

 

28.02.2009 Clubhaus Rotenfels
Der Andy, der Peter und der Peter haben Geburtstag und das muss ausgiebig gefeiert werden. Logisch, dass wir unsere sieben Sachen packen und nach Rotenfels tuckern. Das Clubhaus des Fördervereins FV Bad Rotenfels 1913 e.V. ist nagelneu und eignet sich für Festivitäten aller Art. Aller Art? Nun, die Akustik des großen Saales ähnelt der des Petersdoms in Rom ;-)
Interessiert das irgendjemanden im Murgtal? Natürlich nicht, denn die Murgtaler können Feste feiern wie kein anderes Volk. Nach einer lecker Stärkung mit Chili geht es los: Akustik-Rock ohne Durchhänger, keine Balladen, keine Kuschelmucke, nur Vollgas bis nach eins. Rick sorgte mit einer Gesangseinlage für das Highlight des Abends. Countrymusik (wir spielen beides-Country und Western) stilecht von einem Amerikaner vorgetragen, unser ehemaliges Bandmitglied wurde frenetisch bejubelt wie in alten Zeiten!
Dass das Chili lecker war, kann Herr Juschus aus Pforzheim sicher bestätigen, er aß nämlich gleich zwei Teller und wir waren froh, den Anhänger ohne ihn ausladen zu dürfen. Ein besonderer Dank geht an unsere Helfer.

 

04.04.2009 Wolfgangs Geburtstagsrock
Wunderbares Wetter hat er sich da ausgesucht, der Wolfgang. Tanja´s „Schwiegervater“ feiert seinen sechzigsten auf einem streng geheimen Truppenübungsplatz, auf dem auch schon die GSG9 und andere Sondereinsatzkommandos ausgebildet wurden ;-)
Vor Hundestaffeln, Handgranaten und Panzern haben wir allergrößten Respekt, trotzdem wird es ein tolles Fest. Nachdem wir uns so richtig die Bäuche vollgeschlagen haben, spielen wir drei Stunden lang, bis die Finger glühen. Ein Highlight dieses Abends: Tanja und Tom singen eine selbst gedichtete Version von „Männer“ für das Geburtstagskind. Am Ende wünscht sich Wolfe „Ironic“. Tanja und Melle erfüllen ihm diesen Wunsch. Der sensible Wolfgang ist gerührt und hat mehr als nur eine Träne im Knopfloch.
Ein paar Fotos und weitere Infos findest Du hier:

 

16.05.2009 75-jähriges Jubiläum SV Michelbach
Die Sportsfreunde des SV Michelbach feiern die Feste wie sie kommen. Und wie sie kommen! Nach dem Fußballturnier haben sich alle ein bis zwei Bierchen und ein wenig Unterhaltung verdient. Kann man akustisch rocken? Jawoll, man kann und das noch besser, wenn man von einem solch erfahrenen wie liebenswerten Mischer wie Mario begleitet wird. Nach anfänglichen technischen Problemen verläuft der Abend dank Mario sehr unkompliziert, da Pfundigs Physiotherapeut sich an den vielen Reglern nicht aus der Ruhe bringen lässt. Danke, Mario! Ein Dankeschön geht auch an die vielen Besucher, die abgehen wie Schmidts Katze und so Melle nebenbei den Namen „Geronimo“ verpassen.

26.06.2009 Abiball Kühler Krug
Die Abiturienten des OHG Karlsruhe laden ein zum Abiball im Kühlen Krug. Der Saal hat ein warmes Ambiente, obwohl er riesig ist. Der Abend steht unter dem Motto „AbiRouge, raus aus dem Rotstiftmilieu“.
Die angehenden Studenten haben sich einiges einfallen lassen, Männertanz, „Herzblatt“ mit den Lehrern, Massengesänge im Stil der OBI-Werbung und ein langer Film über die Schulzeit füllen den Abend nahezu aus, was zur Folge hat, dass wir nur wenig spielen. Ein paar (oder besser Paar) Leute sind noch da, als wir kurz vor Mitternacht zum Kehraus spielen. Die Abiballer hingegen verlassen sofort nach Ablauf des letzten Programmpunktes fluchtartig den Saal und gehen Disco (jaja, in die Disco). Wer möchte es ihnen verübeln, wie heißt es doch so schön, „your disco needs you“, but this prom didn´t really need a band.

 

Fr. 21.08.09 - LAGO Bowlingcenter in Karlsruhe
Petrus! Schon zum zweiten Mal spielen wir im LAGO, die Betonung liegt auf im. Was waren wir voller Vorfreude, dass es endlich klappt, im Biergarten auf der schönen Open-Air-Bühne musizieren zu dürfen. Die Leute sitzen schön draußen, lassen sich die kulinarischen Köstlichkeiten und ein kühles Blondes schmecken, dazu ein bisschen Musik, am Himmel nur das purpurne Rot des Sonnenuntergangs, hach!
Doch der Wettergott ist leider kein Radioman, er sorgte dafür, dass wir mal wieder auf der Empore im LAGO spielen mussten. Da Günther erst um ca. 19.00 Uhr aus dem Sommerurlaub zurückkam, musste „Radiowoman“ Tanja das erste Set alleine bestreiten. Gut gemacht, Tanja, der „Gunner“ war um ca.21.00 Uhr da, und wie. Voller Tatendrang schluckte er fast das Mikrofon, als er endlich mal wieder singen durfte.
Trotz allem war es ein gelungenes Gastspiel und der eine oder andere bewegte sogar einiges mehr als den Bowlingarm.

 

Sa. 12.09.09 - Bühler Zwetschgenfest im Weindorf
Nur gut, dass Michael Burst wieder dabei ist. „Wie wollt ihr des mache?“ fragte er, als er in der Mitte des Abends merkte, dass diese Party wohl länger geht und er die Setliste gesehen hatte. Also, noch schnell in die Liederkiste gegriffen und alles ausgepackt, was wir zurzeit drauf haben. Es war mal wieder eine Wohltat, „vollverstärkt“ zu spielen und so richtig Vollgas zu geben. Bühl war dabei und rockte, bis uns die Finger glühten. Die Bühler verziehen uns sogar die einzige Ballade des Abends und tanzten sich warm, was auch nötig war in Anbetracht des recht kühlen Spätsommerwetters.

 

Fr. 18.09.09 - Privatfeier in Weingarten
Im evangelischen Gemeindehaus der Gemeinde Weingarten befindet sich eine schnuckelige Bühne. Diese gilt es heute zu bearbeiten und die Bretter zum brennen zu bringen. Doro und Heiko haben keine Kosten und Mühen gescheut, um diese Party zu einem schönen Erlebnis werden zu lassen. Nach einem ausgiebigen Vorspiel (happa happa) legen wir los und merken schnell, dass die „Wingerder“ ein musikbegeistertes Volk sind. Unser Sänger Günther wiederum ist begeistert von dem Bier, den „Löschzwergen“, das hat zur Folge, dass er auch noch beim Abbauen fröhliche Lieder auf den Lippen hat.

 

Sa. 31.10.09 - Café Emaille in Karlsruhe
Das Café Emaille hat sich mittlerweile zu einem Mekka der Karlsruher Musikszene entwickelt. In der Wintersaison gibt es jeden Freitag und Samstag Live-Musik. Obwohl der Laden recht groß ist, bietet er nur begrenzten Platz für die Musikanten. So ist es eine Herausforderung, „elektrisch“ zu spielen.
Die Karlsruher brauchen nicht lange und es entwickelt sich ein rockiger Abend mit ausgelassener Stimmung. Na, wenn das so ist, dann kommen wir gerne wieder!

 

Sa. 21.11.09 - Ranchventrock in der Wiesentalhalle Michelbach
“Ranchventrock“ steht für straffe Organisation, Förderung von Nachwuchsbands, Liebe zur Musik und nicht zuletzt für Party pur im Murgtal. Der Freizeitclub Ranch veranstaltet schon zum siebten Mal dieses Event mit Kultstatus. Die Veranstaltung zeichnet sich aus durch kurze Umbaupausen und schnellen Wechseln zwischen den Bands. 2008 war Radioman nicht mit von der Partie, 2009 allerdings umso heftiger. Nachdem „Fullstop“, „Nur zu Besuch“ und „Murgtal Motel“ den Besuchern so richtig eingeheizt hatten, war es ein Leichtes, aus dieser Steilvorlage auch das Tor zu erzielen. Michelbach forderte eine Zugabe nach der anderen und ließ uns fast nicht mehr von der Bühne. So erklang der Schlussakkord erst in den frühen Morgenstunden. Diesen noch im Ohr machten wir uns auf den Heimweg mit dem Gedanken daran, wie arm doch Michelbach ohne Ranchvent und wie klein doch das Ranchvent ohne die umtriebigen Organisatoren des FZC wäre.

 

Sa. 11.12.09 - Weihnachtsrock Gemeindesaal Weingarten
Doro und Heiko hatten die Idee, uns für den Weihnachtsrock der Just 4U Jugendgottesdienste 2009 zu engagieren. Dass dies eine gute Idee war, merkten wir erst, als das zahlenmäßig geringe, aber sehr dankbare junge Publikum anfing mitzusingen und zu tanzen, was das Zeug hält. Doro hatte mit mehr Besuchern gerechnet, vor allem war sie etwas enttäuscht über den mangelnden Zuspruch der älteren Generation, zumal der Eintritt frei war.
Ihre Enttäuschung musste sie aber ablegen, als sie merkte, wie harmonisch sich der Abend entwickelte. Die anwesenden Mädels und Jungs interagierten mit der Band und gingen ab, als gäbe es kein Morgen. So macht es Spaß zu spielen.
Was uns an diesem Abend beeindruckte: Die „Jungwingerder“ sind ein tolles Publikum! Es ist mit Herz dabei und schafft es, uns Veteranen eine Gänsehaut über den Rücken laufen zu lassen.

Bilder vom Weihnachtsrock gibt es hier:
www.ekiwei.de/index.php/angebotemenu/just4u

 

18.01.2008 SV Ottenau
Fasent, Fasching, Fasenacht ist angesagt, und das so früh im Jahr! Also, die jecken Klamotten aus dem Schrank und auf ins Getümmel. Mit ganz neuen „Fasentspecials“ entern wir die Merkurhalle und spielen, bis der Arzt kommt. Ottenau braucht ein gutes Stück, bis es so richtig mitrockt, doch in der letzten Runde sind viele dabei, nachdem sie mit der einen oder anderen Spirituose vorgeglüht sind. Ein Auto fährt ja auch nicht ohne Benzin.

25.01.2008 Hohle Eiche Weisenbach
Das „Schloss Erlen“ ist mal wieder hergerichtet, die Jungs und Mädels der Hohlen Eiche haben mal wieder alles gegeben. Heute kommen die Fasenachter mal wieder so richtig auf ihre Kosten, die neuen „Specials“ kommen gut an, zumal wir eigene Versionen von Songs spielen. Manche davon sind im Original sehr Keyboardlastig, eine besondere Freude für uns, diese nur mit Gitarren zu spielen, was den Liedern den besonderen Radioman-Kick gibt. Es wird mal wieder gefeiert und „geshaked“ bis in die Morgenstunden. Wir beenden den Abend mit dem Fazit: Hohle Eiche? Immer wieder gerne!

26.01.2008 Klaubube Rotenfels
Ja, die Klaubube! Einer hat uns erklärt, wie der „Brunftschrei“ der Bube funktioniert: Klau-bub-ub-eh! Oder so. Wie auch immer, die Jungs sind sehr engagiert, helfen beim Aufbau und kümmern sich rührend um unser leibliches Wohlergehen. Mit reichlich Tinte auf´m Füller fällt es uns leicht, die Festhalle Bad Rotenfels gleich von Anfang an mit den Buchstaben P-A-R-T-Y zu beschreiben. Sensationell, wie die Leute vom ersten Lied an mit dabei sind. So macht es richtig Spass, besonders, wenn die Ladys beim obligatorischen shaken nicht nur ihr „baddest behaviour“ zeigen.

02.02.2008 Ranch Michelbach
Lecker! Margas Lasagne ist schmackhaft, bekömmlich und gibt ordentlich Strom in den Batterien. Das brauchen wir auch, denn heute findet mal wieder das alljährliche Heimspiel in der Ranch statt. Doch nix da mit Routine und Eintönigkeit, denn heuer ist die fesche Tanja mit dabei un dat is pri-hi-ma. Die neuen „Faschingsspecials„ werden auf unplugged-Tauglichkeit geprüft und so, wie die Narren mitgehen, kann man nur sagen: Test bestanden. Wie schon im Vorjahr fühlt sich ein Stammgast berufen, eine Büttenrede zu halten, doch diesmal bekommt er nur zehn Sekunden, bei Ablauf des Countdowns ist Schweigepflicht. Leider macht Alkohol im Übermaß vor allem die junge Zuhörerschaft nicht nur lustig, so dass es nach einigen Ausschweifungen für so manchen vorzeitig in die Heia geht. Doch das tut der Stimmung keinen Abbruch und es wird gerockt, bis die Akkus vollkommen erschöpft sind.

15.02.08 Privatfeier Obertsrot
Claudia, ein Fan der ersten Stunde, feiert zusammen mit ihrer Freundin Simone Geburtstag. Eine kleine Party, bei der zehn Leute auf einem grünen Dreckfänger von Sofa um einen Kasten Bier herumsitzen und sich nichts zu erzählen haben? Weit gefehlt, es ist tolle Stimmung, der Pfarrsaal ist gar nicht so winzig, wie wir ursprünglich dachten und eine schnuckelige Bühne ist auch vorhanden. Gute Voraussetzungen für einen dezenten akustischen Auftritt . Leider ist unser Sonnenschein Tanja nicht dabei. Trotzdem gibt es weiblichen Gesang zu hören. Nela, die Schwester des Geburtstagskinds, gibt „You oughta know“ zum Besten, was bei allen sehr gut ankommt.
Zudem gibt es ein paar weitere nette Showeinlagen von den Gästen, die überraschend locker in den Lenden sind und sogar bodennahes „Extreme-Shaking“ -Talent beweisen.

 

20.01.2007 Gernsbach Hoorige Fiddel
Hoorig hoorig hoorig isch die Katz! So lautet das Motto der Bruderschaft Hoorige Fiddel. Zum wiederholten Mal wurden wir zum traditionellen Brauchtumsabend eingeladen, um zünftig die Halle zu rocken. Wie es sich für gute Gäste gehört, kamen wir nicht mit leeren Händen. Mit vielen neuen Songs und der bezaubernden Tanja Siegl im Gepäck machten wir uns auf den Weg Richtung Gernsbach. Die Soundmischer Thomas und Markus Götz waren schon bereit und warteten auf uns. Die beiden zeichnen sich besonders durch Hilfsbereitschaft und Seelenruhe aus, weshalb wir immer wieder gerne mit ihnen zusammenarbeiten.
Die Stadthalle war von den engagierten „Hoorigen“ für einen richtigen Fiddelhock präpariert worden und somit stand einer deftigen Faschings- und Rocknacht nichts mehr im Wege. Diese wurde eröffnet von der lebhaft aufspielenden Guggemusik. Im Wechsel mit dieser und einigen Tanz- und Showeinlagen spielten wir das Parkett langsam warm, bis es zu später Stunde unter den rhythmischen Bewegungen der Shakerinnen doch ziemlich heiss wurde. Ein weiterer Grund für Schweißausbrüche war die Präsenz der liebreizenden Tanja, die bei ihrem Radioman-Debut keinerlei Lampenfieber erkennen und locker flockig ihre Rockröhre erklingen ließ. Dass sie auch anders kann, zeigte sie beim Betthupferl „Ironic“ von Alanis Morissette. Sie sang mit so viel Gefühl und Dynamik, dass es einigen Radio-Männern im Publikum schwerfiel, den Mund wieder zu schliessen.

09.02.2007 Weisenbach Hohle Eiche
In der renovierten Halle zu Weisenbach war schon alles vorbereitet für die anstehende „2. Damen-, Herren – und Fremdensitzung“ am Samstag. Die Jungs und Mädels hatten sich viel Mühe gegeben, die ansonsten eher triste Halle in einen Partytempel zu verwandeln. Unter anderem wird eine zusätzliche Bühne vor die eigentliche gebaut, das Ganze wird „Schloss Erlen“ getauft und das Party-Schnurren mit Radioman kann beginnen. Dieses Mal ist der Mischer Christof mit von der Partie, der selbst bei schwierigen Aufgaben die Ruhe bewahrte. Wie schon in Gernsbach hatten wir ein Banjo mit dabei, das jeden Soundmann in den Wahnsinn treiben könnte. Nicht aber Christof und seine Kollegen, er schafft es, aus einer 20DM (ja, wirklich!)-Banjo-Attrappe aus der Tschechei einen vernünftigen Sound herauszukitzeln.
Hinter der Bühne beginnt ein regelrechter Wettbewerb unter den Bandmitgliedern: wer schafft es, sich besonders bescheuert zu verkleiden, fast nach jedem Set werden die Klamotten gewechselt. Vielleicht sollte man besser sagen, getauscht, nicht selten kam es vor, dass einer das schweißgetränkte Hemd des anderen anzog, nein nein, die haben nicht gerochen, die Kleider.
Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase begann das Weisenbacher Publikum zu verstehen, um was es ging: Dani California meets Goldener Reiter, Teenage Dirtbag versus Alex! So wird bis in die Morgenstunden gefeiert und gerockt, die Damen tun uns den Gefallen und shaken schön mit uns. Denn auch sie verstehen: Es macht unheimlich locker und wir sind mal wieder froh, dass wir auf einer großen Bühne stehen und die schöne Aussicht geniessen können.
Mittlerweile kennt Tanja die wichtige Bedeutung der Jugendarbeit. „Frau Radioman“, wie sie von gestrandeten Konzertbesuchern genannt wird, spielt Fantaxi und bringt diese sicher nach Hause.

10.02.2007 Rotenfels Klaubube
Nach einer kurzen Nacht mit entsprechend wenig Schönheitsschlaf kamen wir in der Rotenfelser Festhalle an. Heute stand ein Gastspiel bei den Klaubube an. Wir spielen von Anfang an rockig nach vorne und sichern uns in der ersten Runde schon wichtige Spielanteile. Das Rotenfelser Publikum merkt, dass wir die erste Halbzeit nicht verschlafen wollen und ist mit Anfeuerungsrufen sofort dabei. Im Lauf des Abends stellt sich heraus: Eine sichere Basis mit Libero Hoffmann und dem knochenharten Eisele ist vorhanden. Dem Mittelfeld, bestehend aus Juschus und Parello, fällt es nicht schwer, die Bälle nach vorne zu verteilen, wo Rothenberger und Siegl immer wieder schöne Spielzüge zeigen. Nach wunderschöner Vorarbeit von Günther R. erzielt die leichtfüßige Siegl das erste Tor, frenetisch vom Volk gefeiert mit „Like the way I do“-Rufen. Von den Fans richtig akzeptiert und von der Mannschaft eingegliedert, spielt sie nach dem Pausentee befreit auf, was nicht zuletzt an der legendären Radioman-Perücke liegt. In der zweiten Halbzeit kommt mal wieder die geheime Wunderwaffe zum Einsatz: das tschechische Banjo. Es bedarf einiges an Zuwendung, dieses Mal vom Mannschaftsarzt Timo (der Mann am Mischpult). Medizinische Wunder gibt es immer wieder.
Ein Rad greift ins andere, das Gefüge stimmt. Neben dem Spielgeschehen kümmert sich Zeugwartin Marga liebevoll um die Mannschaftstrikots und packt dort an, wo so mancher Veteran seine Probleme gehabt hätte.. Vom Vorstand und der Mannschaft gibt es hierfür einen besonderen Dank.
Gegen Ende der Partie darf das Publikum auch mal Gitarre spielen, was frenetisch mit Heya-Rufen und dem eigens dafür entwickelten „Shake it“-Tanz gefeiert wird. Das Spielfeld ist noch grösser als am Tag zuvor und uns schwindelt ob der tiefen Einsichten, die wir in diesem Heimspiel gewinnen konnten.

17.02.2007 Michelbach Ranch
Unser letztes Konzert bei der Faschingstour 2007 fand in der Gaststätte Klosterhöhe, auch Ranch genannt, statt. Folgende Zeilen gehen uns nicht mehr aus dem Kopf, sie sind das Evangelium der letzten Wochen geworden:

Und dann die Hände zum Himmel komm laßt uns fröhlich sein
Wir klatschen zusammen und keiner ist allein!

Guten Abend und herzlich willkommen bei Günther Rothenberger´s lustigem Tonartraten! Schon die ganze Faschingszeit über macht sich Günther einen Spass daraus, Kneipen-& Fetenhits in einer beliebigen Tonhöhe anzustimmen und die Band nach der Tonart suchen zu lassen. Das ist Unterhaltung für die ganze Familie. Zu gewinnen gibt es allerdings nichts, außer vielleicht ein paar Blicke des Publikums, bei denen man nie weiß, ob sie Freude oder Mitleid für die Kandidaten ausdrücken. Der Schwierigkeitsgrad dieser Disziplin ist meist enorm hoch, da der Quizmaster von jeder beliebigen Tonart in eine andere wechseln kann und das teilweise mitten im Song. Ich bin sicher, in „Gunner“ schlummern noch viel mehr Fähigkeiten.
Diesmal spielten wir akustisch, was der Energie unserer Musik keinen Abbruch tat. Es ist immer wieder ein Erlebnis, auf engstem Raum mit dem Publikum zu sein, wer kein Bier möchte, bekommt trotzdem eins und das nicht nur in die Kehle. Nur vom Hula Hula geht der Durst ja auch nicht weg. Sehr familiäre Atmosphäre, die Zuhörer singen lauthals mit, ein besonders eifriger kommt seinem Mitteilungsbedürfnis nach und hält sogar eine Büttenrede. So ein geiler Abend, danke Michelbach.

Für die, die im nächsten Jahr gut vorbereitet sein wollen:

Nach vorne, nach hinne, nach links unn nach rechts,
nach owwe, nach unne, nach links unn nach rechts.

19.05.2007 Fussballverein Würmersheim
Der FV Würmersheim lädt zu seinem traditionellen Fussballfest ein.
Heute gibt es Radioman als Vorspeise und Danny and the Boys als Hauptgang. Die ersten paar Minuten brutzeln wir so vor uns hin, die Durmersheimer brauchen einige Zeit, bis sie sich an das Neue gewöhnt haben. Doch nach ein paar Liedern springt der Funke über, nicht zuletzt wegen der mitreißenden Art von Günther, der unbeirrt seine Party feiert und die Leute mitnimmt ins Radioland.
Nicht so einfach in der berüchtigten Festhalle zu Durmersheim. Berüchtigt ist sie wegen ihres Sounds, die Halle ist einfach groß und ungemütlich, jeder Durmersheimer kann ein Lied davon singen. Doch Michael Burst, der Mischer von Danny and the Boys ist sehr erfahren und weiss, wie man hier einen passablen Sound kocht.
Gewürzt wird das Ganze noch von der Rockhexe Tanja, die in den höher gelegenen Regalen den richtigen Pfiff findet, sehr zum Gefallen der Durmersheimer Feinschmecker, denen auch das Hauptgericht von Dany und ihren Boys hervorragend mundete.

09.06.2007 Alte Post Bietigheim
Als wir nachmittags die kleine Anlage einpacken, ahnen wir noch nichts von dem, was uns in Bietigheim erwartet. Wir wissen nur, dass es ein kleiner Auftritt bei einem Jahrgangstreffen dreier ehemaliger Schulklassen werden wird. Als wir den Raum betreten wird uns klar, dass ein Schlagzeug, egal, wie leise es auch gespielt sein mag, die Stimmung kaputthämmern würde. Also beschließen wir, das Drumset im Koffer zu lassen, und die Cajón zu holen. Nach dem hervorragenden Essen tasten wir uns mit ein paar Klassikern zu den Leuten vor. Überraschenderweise gibt es keine Berührungsängste, schon in der ersten Runde machen die Leute gut mit. Als „Oswald and the Wolperts“ getarnt, erleben wir einen schönen Abend mit den aufgeschlossenen Schulklassen. Pfundig am Schlagwerk gibt alles, für ihn ist es eine Premiere, mit Radioman auf dem Cajón zu spielen. Doch seine Hände müssen doch etwas leiden. Nachdem einige eifrige Shakerinnen (besten Gruß noch an Nathalie Strauch) im wahrsten Sinne des Wortes die Post abgehen ließen, mussten die geschundenen Pranken gekühlt werden. Da es an Eis mangelte, gab es einen tiefgekühlten Wurstsalat, der medizinisch gesehen, genauso geeignet ist gegen Schwellungen aller Art.

23.06.2007 Abiball Karlsruhe
Im Bürgerzentrum Südstadt in Karlsruhe feiern die Abiturienten des Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe ihren Abiball. Anfangs gehen wir davon aus, dass wir eher gegen Ende spielen und dann die Halle rocken ... sind dann aber überrascht, dass es der früheste Spielbeginn unserer
Bandgeschichte wird. Gegen 19.30 Uhr legen wir als Untermalung des Essens für die fast 700 Gäste los. Der prall gefüllte Saal ist für uns ein neues Bild. Tisch an Tisch reihen sich die Gäste bis an den "Horizont". Insgesamt ist es für uns ein komisches Gefühl "Hintergrundmusik" zu machen, allerdings finden doch erstaunlich viele im Saal Gefallen an unserer dezenten Musik. Unterbrochen von Tanzaufführungen und Filmdarbietungen vergeht der Abend dann doch recht schnell. Gegen Ende schaffen wir es sogar, einige zum Tanzen zu bringen. Ein Dank an dieser Stelle an das Technikerteam des OHG. Die Nachwuchsschrauber machen ihre Sache sehr zuverlässig und gut. Kurz nach 23 Uhr werden wir dann gebeten das Konzert zu beenden, weil es wohl Klagen wegen der (kaum vorhandenen) Lautstärke gab. Mit viel Applaus bedacht geht ein spezieller Abend früh zu Ende. Auch der 101. Auftritt war ein neues Ereignis, Routine scheint es in diesem Geschäft nicht zu geben.

29.06.2007 - Feuerwehr Gernsbach
Beim Jubiläum unseres Lieblingsveranstalters sind wir natürlich gerne dabei und freuen uns, dass gegen 22 Uhr das Festzelt brechend voll ist. Nahezu 1000 Menschen feiern mit uns den 150. Geburtstag der Feuerwehr Gernsbach und wir brennen ein Rockfeuerwerk ab. Nachdem „The Nox“ eröffnet hat, rocken wir die Bude und es macht mächtig Spaß mal wieder verzerrte E-Gitarren und springende Menschen zu sehen. Tanjas neue Lieder kommen bombig an. Nach 60 Minuten wechseln wir wieder mit „The Nox“ ab. Leider überziehen die Jungs und Mädels aus Gernsbach ihr Programm etwas, so dass für uns dann doch nur noch ein kleines Stückchen am Konzertende bleibt, das leider gegen 1:30 Uhr von der Polizei beendet wird. Wir hätten noch Bock gehabt, weiter zu rocken! Ein dickes Dankeschön an die Feuerwehr, die wieder ein geiles Konzert auf die Beine gestellt hat und die für uns immer die besten Organisatoren weit und breit sind ... bei der Feuerwehr wird an alles gedacht!

06.09.2007 – Bowlingcenter Lago in Karlsruhe
Unser 103. Auftritt bringt wieder etwas Neues! Das „Lago“ ist eine riesige Bowlingoase, wo wir eigentlich im Biergarten musiziert hätten. Allerdings lässt der verregnete Sommer das nicht zu, so dass wir kurzerhand knapp unter der Decke, fünf Meter über dem Publikum spielen. Unsere Aufgabe ist eher Hintergrundmusik, allerdings reizt es uns auch in einem so riesigen Laden das Publikum zu „holen“. Und glücklicherweise sind ja einige Radioman-Supporter gekommen, so dass es ein nettes Konzert wird. Viele singen mit, die Süd- und die Ostkurve gehen sogar richtig ab. Im Wechsel mit dem rührigen DJ knallen wir 4 Sets zu je 45 Minuten raus und packen nach einer Zugabe um 0.40 Uhr zusammen. Ein Dank an die soliden Techniker und das überaus nette und engagierte Lago-Team! Mit viel Lob im Gepäck verlassen wir die „Großstadt“.

08.09.2007 Stadtfest Bühl
Mit großer Spannung fahren wir in den Süden nach Bühl, wo wir bisher nicht so oft waren. Das Bühler Zwetschgefeschd ist ein riesiges Stadtfest und für uns gerade richtig! Leider hat man unsere tolle Bühne an einer dunklen Ecke postiert, so dass wir das Schlimmste befürchten. Es kommt aber ganz anders! Immer mehr Besucher verirren sich in unsere ecke und bleiben ... und schnell kommt das Ganze in Fahrt. V.a. die Jungs und Mädels aus Bühls französischer Partnerstadt geben mächtig Gas und rocken. Nach dem Gig verspricht man uns im nächsten Jahr ein Platz auf der Hauptbühne ... das wäre schön!

14.09.2007 - Altstadtfest Gernsbach
... tief unten im Keller ... warten wir eine ganze Weile, bis am Freitagabend jemand zu uns kommt. Es dauert lange, die Leute scheinen gestresst von der Woche und verlieren erst gegen 23 Uhr ihre Hemmungen. Zum Glück noch früh genug, um bei Hey Ya ordentlich abzugehen. Verstärkt durch Tanja Siegl pushen wir den Keller ordentlich, so dass letztlich wieder ein echter Gernsbach-Auftritt daraus wird.

15.09.2007 - Altstadtfest Gernsbach
Der Freitag musste sich wohl herumgesprochen haben. Samstags geht es gleich richtig los. V.a. unsere Bühler Verstärkung macht uns richtig große Freude. Der Adlerkeller verwandelt sich in eine pulsierende Rockgruft und bei Tanjas „Like the way I do“ scheint die Erde zu beben.

28.09.2007 – Langenbrand
Im guten alten Murgtal haben wir einen eigenen Gig organisiert. Immer ein Risiko ... nicht so im Murgtal. Die Halle wird richtig voll, und der geile Elektriksound und die Lightshow bringen nicht nur uns in volle Rockstimmung. Es macht mächtig Spaß mal wieder verzerrt und elektrifiziert Gas zu geben. Tanja rockt das Haus und fährt sogar noch einige Supporter nach dem Auftritt nach Hause. Selbiges macht der Rest der Band ... unser Passagier schafft es aber nicht ganz nach Hause ;-)

02.10.2007 – Privatfeier
Bei einer Party von Connies Bruder werden wir als Akkustik-Animateure gebucht. Sehr dezent, leise und schön spielen wir einige Liederchen und entlocken dem ausgesuchten Publikum auch den ein oder anderen Applaus. Insgesamt fühle ich mich an unsere Anfänge erinnert, wo wir ab und an Hintergrundmusik gegeben haben ... kein schlechtes Gefühl mal wieder laid-back zu musizieren.

03.11.2007 – Würzburg
Entgegen der üblichen Praxis werden wir erneut zum Honkey-Tonk Festival nach Würzburg eingeladen, weil die Wirtin des „Chelsea“ uns unbedingt wieder haben wollte. Etwas mulmig ist uns schon, soll man doch einen genialen Gig nicht zweimal wagen. Aber es gelingt. Nach anfänglichem Anfahrtschaos (STAU!!!!!), falschem Hotel und Problemen beim Soundfinden, geht es Punkt acht dann doch los! Und wie ... die Würzburger sind von Anfang an dabei und heizen uns 5 Stunden genauso ein wie wir ihnen. Gegen 1 Uhr sind wir dann so platt, dass wir nicht einmal mehr den sensationellen Blick von unserem Hotel auf das nächtliche – oder besser morgendliche – Würzburg genießen können.

24.11.2007 Ranchvent Rock Wiesentalhalle Michelbach
Der Ranchvent Rock ist eine Veranstaltung des „Freizeitclub Ranch“. Sie findet jährlich statt und bietet zumeist drei Bands die Möglichkeit, mal richtig Feuer zu machen. Zur Eröffnung spielt Empty Beauty, vier junge, wilde Musikanten, die eine erfolgreiche Zukunft haben, wenn sie sich weiterhin mit so viel Spielfreude und ungebremster Energie präsentieren. Ihr punkiges Programm begeistert vor allem die junge Zuhörerschaft, doch die „Alten“ kommen auch auf ihre Kosten. Mit den Whiskey Boyz kommen drei erfahrene Haudegen auf die Bühne, die klassischen Rock zum Besten geben. Unglaublich, wie die drei „Boyz“ es schaffen, schon am frühen Abend die Leute zu begeistern und sie zum Mitsingen zu bewegen. Besonders erwähnt sei der ausgezeichnete Gitarrist Ralf Stahl, der zu den ganz etablierten der lokalen Musikszene gehört. Den Abschluss des Rockabends bestreitet Radioman. Mit einigen neuen und Songs und wohlbekannten Klassikern erwärmt sich die von den Vorgängerbands gut vorgeheizte Halle weiter, bis das Parkett glüht.

07.12.2007 Backhaus Sallenbusch zwischen Weingarten und Walzbachtal
Heute sind wir mal wieder unplugged unterwegs. Das „Backhaus“ ist ein schönes, auf der Höhe gelegenes Holzhaus, in dem ein sehr großer Ofen (leckeres Essen!), tolle Atmosphäre und gute Livemusik wohnen. Letzteres wollen wir bestätigen, indem wir mit unseren Akustikgitarren ein recht rockiges Konzert zum Besten geben, bis die Zugaberufe um ca. 1.00 Uhr verstummen und alle zufrieden ihr Betthupferlbierchen trinken. Ein Dankeschön an die Inhaberin Diana Küntzle für die Einladung und den schönen Abend.

02.12. Nikolausrock in Söllingen

Auf Einladung unserer Bandfreunde von Sonrise spielen wir unser 94. Konzert in Rheinmünster-Söllingen. Beim FV erwartet uns eine geile Bühne mit ordentlich Licht und allem, was man braucht. Mit Sonrise spielen wir im stündlichen Wechsel. Leider erwischt uns im ersten Set der Pannenteufel. Erst streiken die Monitore, dann versagen die Mikrobatterien, anschließend spinnt ein Kabel. Das waren wohl alle möglichen Pannen in einem Set! Das Publikum reagiert nur langsam, aber im zweiten Set kommt dann Stimmung in der großen Halle auf. V.a. bei Red hot chili peppers und Outkast tobt die Hütte und wir rocken bis fast 2 Uhr, ehe wir nach zwei Zugaben die Segel streichen. Ein langer, aber schöner Abend mit Sonrise geht zu Ende.

11.11. Adlerkeller in Gernsbach

Nach dem Auswärtsspiel in Würzburg steht endlich wieder ein Heimspiel an. Mit dem Adlerkeller in Gernsbach lernen wir eine neue Location in unserer Heimat kennen. Zum "Musik machen" ein richtig geiler Schuppen. Und so ist es auch nicht verwunderlich, wenn der schnuckelige Keller schnell gefüllt ist und die Party kocht! Es dauert zwar eine Weile, bis die Menge in Gang kommt, aber letztlich steht wieder ein echter Gernsbachauftritt zu Buche ... laut, heiß und sensationell! Danke an die Dauerunterstützer für den schönen Abend!

04.11. Honkeytonk-Festival in Würzburg

Definitiv unser östlichster Auftritt! Mit unserem neuen Hänger tuckern wir die Autobahn entlang ... ohne genau zu wissen, was uns erwartet. Honkey-Tonk eben! Nach dem Einchecken im Hotel (Tourfeeling!) suchen wir die uns zugewiesene Location, ein American Diner namens "Chelsea". Der Wirt ist sehr nett, wir werden mit Essen und Trinken umsorgt und sind in Rekordzeit mit dem Aufbau fertig. 33 Bands sind heute in Würzburg am Start. Warten. Um 20.15 Uhr starten wir und sind erstaunt, wie viele Leute in den Laden drängen ... und noch erstaunter, dass viele nicht mehr gehen. Selbst in den Setpausen ist nicht das übliche Kommen und Gehen, sondern viele bleiben einfach. So entwickelt sich eine tolle Stimmung, die erst nach fünf Stunden und mehreren Zugaben endet. Mann! Was für ein Auftritt in der Fremde! Nach einigen Absackern trudeln wir im Hotel ein und fallen in die Koje ... Danke, Unterfranken!

14.10. Feuerwehrhalle in Gernsbach

Sehr geil! Sensationell! Schon beim Betreten der Feuerwehrhalle merken wir, dass das wieder ein geiler Abend wir. Die nette "Belegschaft" von der Feuerwehr, viele echte Supporter, 500 gut gelaunte Gäste ... Endlich wieder Partystimmung nach den eher ernüchternden Auftritten in der Fremde! Und unsere Erwartungen werden nicht enttäuscht. Vom ersten Lied an tanzt der Bär, Gernsbach geht ab wie die Feuerwehr!!! Die neuen Songs klappen sehr gut, "Dani California" wird gröhlend aufgenommen, bei "Hey Ya" shaken etliche Frauen in der ersten Reihe auf dem Boden kniend und nach dem abschließenden "Teenage dirtbag" werden wir mehrfach zur Zugabe aufgefordert. Dem kommen wir wie verdurstete Wüstenwanderer natürlich gerne nach, so lange, bis die örtliche Polizei dem Treiben einen freundlichen Riegel vorschiebt. Gernsbach, vielen Dank für diesen fulminanten Auftritt!!!

07.10. Diskothek "Riverside" in Offenburg

Der Auftritt mit Deutschlands erster Nacksängerin!!! Na ja, die Nacksängerin Jazmin ist sehr nett, fast bodenständig ... schafft es aber ebenso wenig wie wir, das etwas träge Publikum zu motivieren. Und sie hat sicherlich die schlagenderen Argumente! Netter Laden das "Riverside", aber der schönste Laden nützt nichts, wenn die Leute nicht wollen. Für uns eine sehr lange Nacht, die der DJ für uns gegen Ende ein wenig abkürzt.

22.09. Kulturclub "Möhre" in Achern

Nach dem Gitarristenwechsel und einer sehr langen Sommerpause legen wir wieder los. Allerdings geht unser 89. Auftritt sicherlich in die Historie ein. Die "Möhre" ist ein toller Laden im Industriegebiet von Achern, einer kleinen Stadt im Süden ... und da ist das Problem! Dort gegen Eintritt zu spielen ist gewagt ... und wer wagt, verliert auch manchmal! Na ja, lange Rede ... kurzer Sinn: sowohl quantitativ, als auch finanziell setzen wir die Nummer 89 auf die Minusliste ganz nach oben. Schön, dass es den wenigen Zuhörern trotzdem gefällt und dass sie für die Verkürzung unseres Programms Verständnis haben.

17.06. - ASV Hagsfeld in Karlsruhe

Beim Sportfest des ASV Hagsfeld wurden wir toll aufgenommen. Die Organisation des Gigs lief reibungslos, die Bühne war toll. Danke an dieser Stelle für die großartige Organisation. Leider waren parallel zu unserer Veranstaltung viele Events in und um Karlsruhe, so dass das Zelt nicht voll wurde. Trotzdem rockten einige hemmungslos, so dass der Gig zu einer rundum gelungenen Veranstaltung wurde. Wir hätten dem Veranstalter gerne noch mehr Gäste gegönnt ... aber das steht nicht immer in unserer Macht.

22.04. – Benefizkonzert in Ettlingen

Um Carmelo auch mal die Möglichkeit zu geben, seine E-Gitarre zu spielen, erklären wir uns bereit von 15 bis 16 Uhr eine Stunde für den 14-jährigen Janis zu spielen, der eine Knochenmarktransplantation benötigt. Wir versuchen die Leute in der Ettlinger Fußgängerzone zum Tanzen und zum Verzehr zu animieren, was uns nur schwer gelingt. Lediglich ein paar Zwerge und 10 mutige Teenager tanzen vor der Bühne. Der Rest applaudiert artig und nickt zustimmend. Nichts desto trotz rocken wir ... schließlich standen wir schon ne Weile nicht mehr auf einer großen und elektrifizierten Bühne. Nach 80 Minuten ist unser Blitzkonzert vorbei und wir sind pünktlich zur Sportschau wieder zu Hause!

01.04. – Honkey Tonk in Worms

Nachdem wir schon im feindlichen Schwaben punkten konnten, beschlossen wir die Pfalz zu erobern. Allerdings ausschließlich mit dem neuen Gitarrero Carmelo! Die Ausgangsvoraussetzungen waren allerdings denkbar schlecht. Nach der Anreise stellten wir fest, dass unsere Location den Status „kleinste Kneipe unserer Bandgeschichte“ bekommt! Der Aufbau der Anlage wird zum Großact ... aber wir lassen uns wieder nicht entmutigen. Und wieder werden wir belohnt! Schon bald nach dem Konzertbeginn ist die Bude brechend voll (was nicht so schwierig ist!). Dass sich dann aber eine West- und eine Ostkurve bilden, die zum großen Teil den ganzen Abend bei uns verbringen, ist eher ungewöhnlich, weil die Zuhörer ja 12 € für 14 Bands bezahlt haben! Das imponiert uns sehr ... und die Westkurve ist dermaßen laut, dass gegen 23 Uhr zum ersten Mal die Polizei vorbei schaut. Wir lassen uns nicht beirren und ziehen das ding bis 2 Uhr durch! Immer noch tobt die Westkurve und will uns nicht gehen lassen. Und zum Dank an die tollen Supporter hauen wir auch noch ein paar Zugaben raus!

18.03. – Honkey Tonk Festival in Metzingen

Ab und zu geben wir uns einen Auftritt in der Fremde, um zu checken, ob wir auch bei Auswärtsspielen punkten können. Als wir in der Outlet-Stadt ankommen, wird uns kurz mal mulmig! Unsere Kneipe ist ein riesiger Billardsalon, recht steril, mit niedrigen Decken und extrem weitläufig. Extrem pessimistisch bauen wir auf, weil uns ja nichts anderes übrig bleibt! Um 20.30 Uhr eröffnen wir vor 20 Zuhörern. Die allerdings scheinen schnell weiter zu erzählen, dass im Billardsalon ne geile Band spielt. Schon eine Stunde später haben wir die Zuhörerzahl sicherlich verzehntfacht und erleben – wider Erwarten – ein brodelndes Konzert im tiefsten Schwaben. Erst gegen 1.30 Uhr packen wir sehr zufrieden und völlig geschafft zusammen und machen uns auf die lange Heimreise durch unser schönes Bundesland. Die Heimat hat uns erst gegen 5 Uhr wieder ... das ist das harte Brot des Musikers!In die Geschichte geht dieses Konzert deshalb ein, weil es wohl das einzige ist, bei dem Radioman aus 6 Musikern besteht! Melle und Rick spielen abwechselnd, Melle die Songs, die er schon kann, Rick den Rest. Für den Rest der Band eine witzige Situation, für Rick und Melle sicherlich auch ... aber geil war’s!!!

25.02. – Fasching in der Ranch in Michelbach

Was soll man noch sagen? Fasching in der Ranch hat mittlerweile Tradition und ist für uns Kult!! Ausverkauft schon Wochen vorher – handverlesenes Publikum – und vom ersten Song eine Stimmung, die nicht zu toppen ist! Für unsere Michelbacher Lieblinge haben wir einige neue Faschingskracher aus der Ecke „Neue Deutsche Welle“ eingepackt – und wir freuen uns, dass die Bude tobt! Geile Lieder, die allerdings nur an Fasching in unser Repertoire passen. Melle – unser neuer Gitarrist – hat sich auch ins Publikum gemischt, um Rick stundenlang auf die Finger zu schauen. Da es sich beim Publikum auch schon herumgesprochen hat, dass Rick aufhören wird, wird er (zurecht!!!) an diesem Abend frenetisch gefeiert. Wir werden dich sehr vermissen und hoffen, dass du uns trotzdem treu bleibst!

18.02. – Festhalle in Bad Rotenfels

Sensationell!!! Die Faschingparty bei den „Klaubube“ in Rotenfels ist ein echter Kracher. Die Halle ist gestopft voll, die Crowd geht vom ersten Song an mit ... ein Konzert, wie man es sich wünscht. Als die ersten Supporter die Bühne stürmen und tanzend das Publikum animieren, gibt es kein Halten mehr! Der neue Bloodhound-Gang Song kommt gut an und das Faschingsset mit den NDW-Songs führt zu einem gigantischen Chor, der so laut ist, dass wir gar nicht mehr singen müssen! Gegen zwei Uhr kommt es dann zum grandiosen Finale. Bei „Hey Ya“ versammeln sich ein Dutzend Mädels auf der Bühne und Shaken mit uns, bis nicht nur die Balken wackeln!!! Das wird schwer, 2006 noch mal einen Gig zu erwischen, der Soooo abgeht! Vielen Dank, Rotenfels! Sensationell!

14.01. – Hoorige Fiddel in Gernsbach

Fasching ist ja so ne Sache! Aber bei den Hoorige Fiddel in Gernsbach ist es auszuhalten. Die Guggemusik spielt auf und wir rocken den Rest des Abends. Typisch Gernsbach sind viele gekommen, einige auch nur wegen uns ...welch Ehre! Ein Dankeschön an dieser Stelle v.a. an die Feierwehr!!! Der Faschingsrock entwickelt sich gut, so dass schon im zweiten Set die Halle singt und tanzt, so ganz nach unserem Geschmack. Der Ausflug zur neuen deutschen Welle im letzten Set wird vom Publikum begeistert aufgenommen und auch uns macht die musikalische Prostitution durchaus Spaß ... Der goldene Reiter im Sternenhimmel des Sperrbezirks trinkt Pomerlunder bis Alex endlich kommt! Wir kommen gerne wieder

03.12. – Nikolausrock in Söllingen

Komisch ist es schon ... so fern der Heimat. Gemeinsam mit Sonrise sollen wir den kleinen Ort beim großen Baden-Airpark rocken. Sonrise spielt geile Musik, allerdings will das Publikum nicht so richtig ... und als wir nach Mitternacht losschießen, sind wohl einige schon müde. Nichts desto trotz wird es eine coole Rocknacht in einer Halle, die klar in Radiomansupporters und Barsupporters getrennt ist. Wenn die Säufer an der Bar auch noch dazu gekommen wären, hätte es legendär werden können ...

19.11. – Ranchvent Rock in Michelbach

„Wie die Jungfrau zum Kind“ kommen wir zum Auftritt in unserer Heimat! Nachdem eine Band kurzfristig absagen musste, springen wir in die Presche. Schließlich wissen wir, wo wir herkommen und lassen Andi und Konsorten nicht hängen. Der ungewohnte Part als „Mittelband“ zu spielen, weckt in uns den Ehrgeiz, die frühe Abendstunde und die begrenzte Spielzeit voll „durchzurocken“. Und allen Zweifeln zum Trotz, ob um 21 Uhr schon Stimmung möglich ist, geht’s vom ersten Song an ab – Typisch Michelbach!!! Wir erleben 100 schnelle und intensive Minuten, „Tripping“ feiert Premieren und wir können nach dem Gig entspannt „IC Schulz and the flying sexmaniacs“ lauschen und entspannen – ein Gefühl, dass wir aus den Anfangstagen kennen, aber schon fast vergessen hatten. Danke Michelbach für einen grandiosen Abend!

05.11. – Honkey Tonk Festival in Trier

Auch wir wollen mal die Luft des großen Business schnuppern und sagen zu, als uns ein Gig in Trier offeriert wird: Anreise mit Ricks Bandbus, Aufbau, Soundcheck, Abendessen mit Marc Terency, Chillen im Ramada-Hotel, 5 1/2 Stunden Rocken im Kellergewölbe, Absacker trinken, erschöpft ins Hotelbett fallen, verkatert das Frühstücksbuffett „genießen“, Abbau, lange Heimreise ... Das klingt doch wie bei den ganz Großen ... und so war’s auch. Trotz aller Strapazen ist der Auftritt in Deutschlands ältester Stadt ein echter Erfolg und ein toller Bandausflug zugleich. Nervös sind wir schon, weil uns „keine Sau“ kennt und wir eben deshalb bei Null anfangen. Umso begeisterter sind wir, als wir schnell merken, dass unsere Musik nicht nur im Murgtal ankommt! Das Cubiculum rockt mächtig, der Keller schwitzt, das Gewölbe bebt und nach 45 Songs (Rekord!!!) haben wir die Moselaner völlig auf unserer Seite. Dass der Veranstalter für seinen Bericht uns unter 14 Bands aussucht (!), erfreut uns zusätzlich ... und was in einer Studentenstadt bei „Hey Ya“ abgeht, erzähle ich euch besser nicht!!!!!!

15.10. – Feuerwehrfest in Gernsbach

„Hier geht’s ab wie bei der Feuerwehr!“ – Wer kennt ihn nicht diesen Spruch ... und nach diesem Auftritt weiß man auch, woher er stammt! Die Feuerwehr Gernsbach hat mit ihren Helfern wieder eine Atmosphäre vom Feinsten in die Halle gezaubert. Die Bühne steht diagonal und deutlich besser als im Vorjahr, Licht und Ton stimmen und das Publikum ist typisch Gernsbach – klasse! Wir rocken den Laden, das Publikum ist voll dabei, wenngleich wir ein absolutes Novum bei unseren Konzerten erleben: Pfiffe nach einem Song, was aber wohl nicht nur an der Darbietung, sondern v.a. an der Liedauswahl liegt. Der Versuch, unser Musikspektrum noch weiter Richtung „Zielgruppe unter 14 Jahre“ auszuweiten, ging nach hinten los. Trotzdem mal ein netter Versuch, oder! Schließlich muss man ausprobieren um herauszufinden, was unser Publikum mag und was nicht! Alle anderen Songs kommen gut an, die Gernsbacher beweisen wieder ihr Talent im „Massengesang“ und der Abend nimmt spät ein sehr zufrieden stellendes Ende!

16.09. – Altstadtfest in Gernsbach

Was geht einem durch den Kopf, wenn man vom Auto durch strömenden Regen zum Zelt läuft und Gernsbach wie ausgestorben scheint? Genau, dass das wohl ein Reinfall ist ... Falsch gedacht. Im schnuckeligen Zelt der Harmonikafreunde, wo wir unsere kleine Unplugged-Bühne aufgebaut haben, finden sich schnell so viele Leute ein, dass wir den Eindruck haben, dass das ganze Altstadtfest 2005 in unserem Zelt stattfindet. Dank der begeisterungsfähigen Zuschauer und –hörer tobt bald das ganze Zelt und das Sch...wetter ist vergessen! Wieder ein unvergesslicher Auftritt in unserer zweiten Heimat: Danke, Gernsbach!

02.09. – Sportfest in Reichental

Zwei Monate Schaffenspause sind ganz schön lang. Deshalb ist die Freude groß endlich mal wieder auf der Bühne zu stehen. Der FC Auerhahn hat ganze Arbeit geleistet. Ein ordentliches Zelt mit einer großen Bühne, gute Verpflegung und eine tolle Atmosphäre. Alles passt an diesem Abend. Komischerweise klatscht aber bei den ersten Songs niemand. Wir gehen ab wie Schmidts Katze und das zahlreiche Publikum hört artig zu. Aber lange konnte die Zurückhaltung ja nicht dauern. Schon bald tauen die Reichentaler dank unserer treuen Begleiter(innen) auf und es entsteht eine geile Rockparty, die auch nicht durch den Ausfall der Lichtanlage und der anschließenden Küchenbeleuchtung auf der Bühne unterbrochen wird. Letztlich ein grandioser Auftritt mit skurrilen Nebenerscheinungen.

2.07. – Kuppelsteinbad Ottenau

So ein Tag, so wunderschön ... Nach den etwas zähen Auftritten ist das Balsam auf die Wunden! Der Gig im Kuppelsteinbad vor über 2000 Menschen gehört sicherlich zu den geilsten in unserer Historie! Die Leute tanzen auf Bänken und Tischen, grölen, singen, rocken! Unbeschreiblich! Vielen Dank! Wir spielen mehrere Zugaben und fallen völlig ausgerockt von der Bühne. Nebenbei kommen noch fast 20000 Euro Spenden für den Erhalt des schönen Schwimmbads zusammen (ein bescheidener Anteil auch von uns als neue „Förderer der Kuppelsteinbades“). Was will man mehr! Sensationell!

18.06. – Sportplatz Michelbach

Spontan erklärten wir uns bereit, für den SV Michelbach nach dem entscheidenden Aufstiegsspiel zu rocken. Leider merke ich schon beim Weg zum Sportplatz, dass das Spiel wohl nicht von Erfolg gekrönt war. Der SV steigt nicht auf und die Stimmung steigt deshalb ab. Es dauert lange, bis wir die trüben Gesichter zum Feiern animieren können. Spät, aber nicht zu spät, wird der Gig dann doch noch zu einem echten Michelbacher Fest! Kopf hoch, SV!

04.06. – Niederbühl Musicland

Na ja, irgendwann musste es uns ja auch mal erwischen. Ein völlig überheblicher Kanadier hatte sich in den Kopf gesetzt, ein zweitägiges Open-Air mit insgesamt 8 Bands zu veranstalten. Das Umfeld ist mit Security, Verkauf, Licht, Ton usw. auch tatsächlich groß ... allerdings hat der gute Mann vergessen, dass auch Publikum zu einer Veranstaltung gehört. So verbringen wir einen langen Abend, bis wir gegen 0 Uhr 30 endlich anfangen dürfen ... vor bescheidener Kulisse, weil keiner unserer Unterstützer um 23 Uhr 10 € Eintritt bezahlen wollte! Sorry, das stand nicht in unserer Macht! Letztlich erweist sich das Konzert als Flop und, obwohl der „Cheforganisator“ uns als sensationelle Band tituliert und feiert, auch als finanzieller Reinfall. Bis heute haben wir noch keinen Cent erhalten!

03.06. – Jubez in Karlsruhe

Bei 30°C Außentemperatur ein Konzert in einem geschlossenen Raum zu veranstalten ist ein schwieriges Unterfangen. Nachdem Diesel Vanilla gewohnt routiniert die bescheidene Zuschauermenge zufrieden gestellt hat, rocken wir im Herzen der Großstadt ... und zu unserer Begeisterung haben sich trotz der äußeren Umstände einige Supporter eingefunden, so dass der Gig im geschichtsträchtigen Club am Berliner Platz zu einer schönen intimen Party wird. V.a. die OHGler geben ordentlich Gas. Der Sound ist äußerst animierend (Dank an den mischer), so dass letztlich ein schönes Konzert in der Erinnerung bleibt. Vielleicht lädt man uns ja mal im Winter ein, dann wird das Haus voll!

07.05. – Hirsch Rock Cafe in Etzenrot

Nachdem nach Barnys Unfall der Auftritt im März verschoben werden musste, ist es jetzt so weit. Endlich lernen wir den „Hirsch“ kennen, wo doch bisher jede regionale Band irgendwann mal gespielt hat. Im urigen Ambiente geben wir mal wieder ein „Wohnzimmerkonzert“ und sind sehr erfreut, dass wir viele Karlsruher und sogar einige Michelbacher unter den Gästen begrüßen dürfen. Die Akustik-Session wird nach Anlaufschwierigkeiten doch zur echten Party, die v.a. am Ende ungeahnte Ausmaße annimmt. So langen Beifall und so laute „Zugabe“-Rufe gab es schon lange nicht mehr ... und die „Get on the floor“ – Szene war extrem beeindruckend. Der „Hirsch“ wird in guter Erinnerung bleiben.

30.04. – Privat Party in Karlsruhe

Der Tanz in den Mai ist in diesem Jahr etwas ganz Besonderes. Da Gunners Mutter und seine Tante jeweils 50 Jahre alt werden, mischen wir beim 100ten Geburtstag vollakustisch mit. Für uns eine kurzweilige Premiere, für’s Publikum ein kurzes aber unterhaltsames Intermezzo. Auch ohne Strom klappt’s ganz gut und der Mini-Gig wird als kleinstes – aber durchaus feines – Konzert in unsere Bandgeschichte eingehen.

23.04. – Sägmühlfest in Obertsrot

Tja, da hat’s uns auch mal erwischt! Erst stürzt Barny mit dem Fahrrad auf eisiger Strecke und landet im Krankenhaus, dann wird Gunner auch noch krank und verliert seine Stimme. Das muss schon komisch ausgesehen haben, ein Basser, der auf einem Bein hüpft und ein Sänger, der krächzt und einem schlechten Joe Cocker Double gleicht! Es hätte so schön werden können, nach wochenlangem Proben, einigen neuen Songs und dem geilen Ambiente in der Sägmühle ... und es wurde schön!!! Trotz aller Schwierigkeiten trug uns das Publikum förmlich durchs Konzert! Matze am Mischer gab alles, die Crowd half kräftig beim Singen mit und der Gig wurde zu einem besonderen Event. Wenn man das Schlimmste befürchtet und das Beste kommt, ist das immer „sensationell“. Ein dickes Dankeschön an Obertsrot! Das war ne echte Bombe!

05.02. – Ranch in Michelbach

„Alle Jahre wieder“ – und doch immer wieder neu und noch besser. Zur feucht-fröhlichen Faschingsparty treffen wir – schon traditionell – in der Gaststätte „Klosterhöhe“ ein. Die wenigen Karten sind schön weit vor dem Termin vergriffen und das ausgewählte Publikum schon vor dem Gig so gut gelaunt, dass das Konzert zum Selbstläufer wird. Es ist schon was besonderes, wenn man quasi im Publikum auftritt. Näher als in der Ranch kann man dem Publikum nicht sein – und wenn man seinen eigenen Gesang nicht mehr hört, weil das Publikum lauter ist, dann ist der Auftritt wohl gelungen! Geil, Michelbach!

29.01. – Festhalle in Bad Rotenfels

Wow – Nach so langer Schaffenspause einen solchen Start zu erleben, ist schon umwerfend. Das Faschingspublikum in Rotenfels ist sensationell unterwegs, die Halle ist prall gefüllt und nicht nur unsere Faschingseinlagen kommen gut an. Es entsteht schon früh eine echte Rockparty und wir hauen einen Knaller nach dem anderen raus. Die neuen Songs laufen sehr gut und finden positive Resonanz. Die Topiknollen sorgen für exzellente Stimmung in der ersten Reihe, so dass uns unter den blauen Faschingshaaren der Kopf raucht! „Brotsack – Helau!“

20.11. – Ranchvent Rock-Wiesentalhalle in Michelbach

Was könnte schöner sein, als zum Abschluss eines geilen Jahres in der Heimat zu spielen. Und wir werden nicht enttäuscht: schon der Soundcheck am Mittag bietet Sound vom Feinsten, kombiniert mit einer tollen Lichtshow und Pyro-Effekten, eine explosive Mischung, die bei uns Lust auf Rock produziert. Unser Auftritt am Abend beginnt mit einem Intro, das Rick gebastelt hat und unserem Konzertstart ein wenig Größe verleiht. Das Publikum lässt ein bisschen auf sich warten. Die mehr als 750 leute sind wahrscheinlich müde, weil sie schon bei den tollen Vorbands (Kompliment!!!) mächtig abgegangen sind. Allerdings kommt die Halle rechtzeitig in Schwung, so dass Michelbach letztlich doch wieder das ist, was wir kennen: sensationell! Nach fast 2 Stunden 30 reiner Spielzeit (Rekord!) sind wir fertig wie Schnitzel, aber auch sehr glücklich über einen wunderschönen Auftritt zum Abschluss eines grandiosen Jahres! Danke an alle da draußen im Radioland!

04.11. – „Schlachthof“ in Bruchsal

Obwohl wir als Unplugged-Band unsere Bandgeschichte begonnen haben, sind wir im ersten Moment doch etwas erstaunt. Lange schon haben wir nicht mehr auf Barhockern mit Akustik Gitarren und layed-back gespielt. Allerdings kehrt das Feeling für die leiseren Töne schnell zurück und wir spielen uns in einen Rausch. Schön, dass uns einige Supporter aus der Heimat ins ferne Bruchsal gefolgt sind und uns auch tatkräftig unterstützen. Insgesamt entsteht eine Stimmung zwischen Konzertsaal und Rockschuppen, die es so nur im „Schlachthof“ gibt. Dem größtenteils fremden Publikum macht unsere Musik Spaß, wir bekommen viele Komplimente und genießen den Abend in Bruchsal in vollen Zügen.

30.10. – Festhalle in Weisenbach

Das ist schon etwas komisch- Schminken vor dem Auftritt – Licht aus und ein geplanter Start. Aber was macht man nicht alles, um an Halloween das Publikum zu überraschen;-) Nein, vielmehr hat es irre Spaß gemacht komplett in Schwarz mit Badman-Augen und künstlichem Blut aufzutreten. Die Resonanz auf unser Halloween-Outfit ist großartig. Hat auch viel Gaudi gemacht!Noch schöner ist der Moment, wenn man merkt, dass einige im Publikum auf uns gewartet haben. Die Festhalle in Weisenbach hat sich pünktlich zum Gig gefüllt und es startet eine Party sondersgleichen! Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen ... Der Gig in Weisenbach ist klasse! Besonders schön ist, dass wir Besucher aus Kanada und Mexiko haben, die auch schnell Feuer fangen ... Musik verbindet eben! Schweiß, Schminke und Stimmung verschmelzen zu einem Ganzen und lindern sogar Rückenschmerzen. Das Publikum lässt uns sogar das seltene Ereignis mehr als 2 Stunden durchzuspielen, vergessen. Erst nach dem letzten Song merken wir, wie anstrengend das war ... und lassen uns trotzdem zu mehreren Zugaben motivieren. Danke, Weisenbach!

16.10. – Feuerwehrfest in Gernsbach

Wenn ich sonntags aufwache und ins Gästebuch schaue und meinen müden Augen kaum traue ... dann muss es ein geiles Konzert gewesen sein. Nicht nur, dass ein Kindheitstraum in Erfüllung ging (wir durften in den heiligen Hallen der Feuerwehr „arbeiten“), nein, Gernsbach hat wieder Wort gehalten. Die Stadt im Murgtal ROCKT!!! Schon beim Soundcheck um 18 Uhr merken wir, dass es heute extrem kribbelt. Als dann um 21 Uhr 30 die Halle gefüllt und alles bereit ist, sind wir kaum zu bremsen. Es macht mächtig Spaß, obwohl die zwei langen Sets und weit über 30 Songs schon ganz schön schlauchen! Aber spätestens im zweiten Set brechen die Dämme, weil die Halle uns keine andere Wahl lässt. Der neue Kravitz Song kommt gut an und auch die anderen neuen Songs laufen tight. Gegen 1 Uhr ist dann Schluss mit ‚nem „Kuss“ ans Publikum, das „sensationell“ war!

02.10. – Rocktoberfest in Bernbach

Das ist jedes Mal ein komisches Gefühl, wenn man zu einem Gig nach Bernbach fährt. Man saust durch den dunklen Schwarzwald, vorbei an Bauernhäusern und großen Feldern, grüßt die Rehe und denkt sich: „Hier kann doch kein Rockkonzert steigen!?“ Und jedes Mal täuscht man sich. In dem kleinen Dorf mit dem schönsten Sternenhimmel weit und breit, hat sich wieder eine ordentliche Rockmenge angesammelt, die allerdings trotz toller Einheizphase durch „Cleavage“ lange braucht, bis sie aufwacht. Letztlich taut das Dorf dann doch auf und lässt uns schließlich nicht von der Bühne. Voll nassgeschwitzt (war wohl das heißeste Konzert in diesem Jahr) dürfen wir mehrere Zugaben zum Besten geben. Die neuen Songs „We are“ und „The Reason“ erleben eine ordentliche Premiere und die Kommentare, dass wir unglaublich „tight“ seien, stimmen mit unserem Feeling überein. Radioman ist zu einer Liveformation gewachsen, die auf der Bühne immer wieder zu einem Ganzen wird. Und daran war auch in Bernbach v.a. wieder das Publikum beteiligt! Die Halle brodelte, schwitzte und rockte – so muss es sein!

18.09. – Altstadtfest in Gernsbach beim Harmonika-Verein

Eigentlich gehen wir davon aus, dass der Samstag ein gemütlicher Ausklang des großen Gigs am Freitag wird. Ziemlich paniert vom Vortag richten wir uns im kleinen Zelt der Harmonika Freunde auf einen entspannten Akkustik-Abend ein. Dass dann alles ganz anders kommt, hätten wir uns eigentlich denken können: schließlich sind die echten Radioman-Supporter am Start! Ehe wir richtig warm gespielt sind, tobt die Hütte und auch die Set-Pausen, die die Stimmung ja normalerweise wieder abkühlen, werden geduldig überstanden, so dass das nächste Set da anfängt, wo das vorherige aufgehört hat. Was dabei herauskommt, kann sich jeder denken: ein denkwürdiger Auftritt in Gernsbach! Die Enge im Zelt und die Nähe zum Publikum lassen diesen Gig zum echten Genuss werden und machen sogar einen Mikroausfall zum kleineren Problem, da man schließlich so nah am Publikum ist, dass es fast ohne funktioniert. Als Rick von einer schwarzen Perle auf der Bühne umgarnt wird, ist der Höhepunkt buchstäblich (fast) erreicht!!! Ein großes Dankeschön an unsere treuen Begleiter aus Gernsbach, Karlsruhe und Michelbach, die den Abend im kleinen Zelt zum großen Erlebnis gemacht haben!!!

17.09. – Altstadtfest in Gernsbach beim Hockeyclub

Die Sause beim Hockeyclub an Pfingsten ist uns noch gut in Erinnerung als wir nachmittags zum Sound-Check antreten. Allerdings fällt uns schnell auf, dass die Bühne um ein Vielfaches größer ist, der Platz fürs Publikum endlos groß ist und die Temperaturen bitterkalt sind. Leider betreten wir abends mit fast 60 Minuten Verspätung die Bühne, weil die Bands vor uns wohl gedacht haben, dass es auf der Bühne wärmer ist und man deshalb besser länger verweilen sollte. Nichts desto trotz versuchen wir ab 23 Uhr 30 den unterkühlten Gernsbachern die Hitze ins Blut zu treiben. Und es gelingt. Der große Platz ist bald komplett gefüllt (keine Ahnung wie viele Menschen das waren!), die Party geht ab und schon bald fühlen wir uns an das exzessive Fest beim Hockeyclub an Pfingsten erinnert. Gernsbach rockt ... und stoppt zu früh, weil wir um 10 vor 1 aufhören müssen! Ungewöhnlich kurz für unsere Verhältnisse, aber dafür intensiv. Danke, Gernsbach, für die geile Party!

04.09. – FZC Ranch – Michelbach

Michelbach – ein kleines Dorf in einem verwinkelten Murgtaltal! Und die Heimat von Radioman. Das wird uns auch an diesem Abend wieder klar. Der FZC Ranch hat eine tolle (wenn auch nicht sprunggeeignete) Bühne hingestellt, einen Hinterhof wunderschön zur Partyhöhle ausgebaut und damit die besten Bedingungen für ein geiles Konzert geschaffen. Und das wird es dann auch! Man erwartet uns schon gegen 21 Uhr 30 und vom ersten Song an ist eine sensationelle Stimmung. Die Michelbacher und die Besucher des Dorffests singen begeistert mit, so dass man teilweise den eigenen Gesang kaum noch hört! Kein Wunder, dass dieser Auftritt trotz kleiner Probleme mit der Bühnentechnik zum längsten in unserer Bandhistory wird. So viele Songs wie an diesem wurden noch nie gespielt. Toll, dass wir ausgerechnet in Michelbach unseren 60. Gig (!!!) spielen durften und daran konnten uns auch die Megahornissen auf der Bühne nicht hindern! Michelbach: „Sensationell“!

28.08.- Badenerhalle Rastatt

Nach der Sommerpause sind wir alle heiß auf Rockmusik ... eigentlich ist geplant, dass wir im Murgpark in Rastatt unter freiem Himmel die Barockstadt rocken, allerdings verlegt man den Event in die Badner Halle ... und so wird zufällig wieder ein Kindheitstraum wahr! Ein Auftritt in der Badnerhalle, die schon so viele Musikgrößen erlebt hat. DJ JayT legt auf, die Stimmung in der Halle ist zwischen Palmen und Bierständen gut, das Publikum sehr jung und die Bühne im Staffelschnatzersaal geil. Unser Mischer – Matze Eisele – mischt mit hochgelgetem Fuß, um seinen „frischen“ Bänderriss zu schonen und macht uns nen guten Sound, so dass es schon nach wenigen Songs auf der Bühne knistert. Allerdings dauert es eine Weile, bis das Knistern beim Publikum ankommt. Rastatter sind halt gemächliche Leute! Gegen 23 Uhr kommt die Party dann aber doch in

Gang und nimmt dann kein Ende. Ausgelassene Stimmung, exzessiv tanzende Frauen und jede Menge gute Stimmung machen den Gig in Connies und Gunners Heimat doch zum vollen Erfolg.

10.07. – S’Ding in Oberndorf

Zum Geburtstag dürfen wir in unserem „Wohnzimmer“ rocken. Und das ist geil!!! Unsere treuesten Begleiter haben sich Radioman-Tops hergestellt (affengeil!), der Laden ist trotz eingeführter Kuppenheimer Vergnügungssteuer brechend voll und die Gäste sind echte Murgtäler. Nach den vielen Plugged-Konzerten macht es mächtig Gaudi mal wieder „unplugged“ auf dem Barhocker zu spielen. Der neue Song von Maroon 5 klingt auch akustisch gediegen und rockt! Die vier Sets vergehen wie im Fluge und selbst die Speisegäste rutschen auf ihrem Allerwertesten hin und her. Das macht echt Laune! Gegen ein Uhr sind wir alle und Dirk und Naddel laden uns noch auf einen Absacker ein. Liebes S’Ding, alles Gute zum Geburtstag und noch viele Jahre – mit Radioman!

03.07. – Gaggenau-Ottenau

Das Schwimmbadfest lockt zahlreiche Menschen ins Kuppelsteinbad nach Ottenau. Wie viele genau wegen uns gekommen sind, ist nicht auszumachen. Tatsache ist allerdings, dass schon früh die ersten Besucher in Schwung kommen. V.a. die jungen Mädels von der rechten Seite geben mächtig Gas und wir verbringen die Setpause damit Autogramme zu schreiben ;-) Die etwas seltsame Zeltgestaltung (viele Bänke und Tische – vielleicht hatte man eine Blaskappelle erwartet) macht uns anfangs ein wenig Mühe, doch bald sind die Bänke und Tische in Tanzflächen umfunktioniert und „das Feschd läuft“. Geile Stimmung, die aufgrund einiger sehr exzessiv tanzender Jungs kurzzeitig gelähmt wird. Allerdings haben die sich schnell ne Beule geholt und die Party geht weiter. Der neue Song von „Maroon 5“ wird toll aufgenommen und unsere Klassiker sorgen für eine geile Stimmung, die erst weit nach dem vereinbarten Ende ein Ende findet. 30 Songs und 6 Zugaben sind ähnlich rekordverdächtig wie die sensationelle Stimmung dieses Gigs! Wir kommen gerne wieder und hoffen, dass die neuen Radioman-Supporter von unseren treuen was gelernt haben: Wiederkommen lohnt sich! Bis bald!

12.06. –Selbach mit Get Fresh

Ein Glück, dass di „Selbacher Kicker“ echte Organisatoren sind. Bei strömendem regen sind wir froh, dass das Konzert mit Get fresh in einer Halle stattfindet. Auch der Rest der Organisation ist vom Feinsten. Wir werden umhegt und gepflegt, bekommen ein sehr leckeres Abendessen, die Anlage ist toll, das Licht phänomenal und unser erster Auftritt mit Get Fresh ist schon vor dem Gig ein sehr positiver. Die Jungs und Mädels von Get Fresh sind sehr kooperativ, offen und so ist es fast keine Überraschung mehr, dass der Auftritt ein voller Erfolg wird. Eher überraschend ist, dass das Publikum schon um 21 Uhr 30 abgeht, „wie Schmidts Katze“, dass wir als Opener das Haus rocken und dermaßen Spaß haben, dass es uns fast ein wenig Leid tut, als wir die Bühne räumen müssen. Allerdings machen auch die Get Freshs nach uns eine gute Party und wir haben endlich mal die Möglichkeit selbst zu tanzen, zu trinken und die Zuhörerposition einzunehmen. Letztlich bleibt ein rundum gelungenes Konzert. Danke an Get Fresh und an die Selbacher Kickers, die es wahrlich verstehen, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

09.06. – Tennorama Kuppenheim

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich einiges getan: Wir spielen auf einer großen Bühne mit großer Anlage. DJ JayT und DJ Andi heizen immer wieder zwischen uns ein und die Tennishalle in Kuppenheim ist sommerlich dekoriert. Am schönsten sind aber unsere treuen Begleiterinnen! Die tanzen was das Zeug hält, so dass auch dieser Gig, der anfangs unter Zuschauermangel leidet, zum Erfolg wird. Letztlich füllen doch über 600 zahlende Gäste die Tennishalle. Die Hitze auf der Bühne ist nahezu unerträglich, wird schwitzen uns mächtig einen ab. Die neuen Songs kommen gut beim Publikum an. Durch den Wechsel mit den DJs entsteht eine interessante Mischung und ein langer Abend, der erst weit nach 1 Uhr für uns sein ende findet. Die Gäste sind zu dieser Zeit erst richtig in Schwung und beklatschen sich entkleidende Männer und Frauen ...

30.05. – Hockeyclub in Gernsbach

WOW – Welch geile Party! Was sich beim Hockeyclub in Gernsbach abspielt ist der absolute Wahnsinn. Ein brechend volles Festzelt, tanzende Mädels, grölende Jungs und sensationelle Stimmung. Die „Gin-Chillaz“ haben schon mächtig angeheizt, als wir die Bühne betreten ... und das Feuerwerk startet schon beim ersten Song. Teilweise singt das Publikum so laut, dass man den eigenen Gesang kaum noch hört: Ein affengeiler Auftritt. Gegen 1 Uhr 30 skandiert die Menge „Zugabe“ ... letztlich werden es acht Zugaben, weil wir selbst kaum genug kriegen können. Die holländischen Hockeyspieler stimmen immer wieder „Chöre“ an und fordern uns von neuem, die hübschen Hockeymädels hören nicht auf zu tanzen und wir rocken, rocken, rocken ... (siehe „Picture“)

21.05. – AC Schlecksl in Kuppenheim

Gewitterregen und Kälte machen den Auftritt in Kuppenheim anfangs etwas schwierig. Die sensationelle Lightshow allerdings führt schon bald dazu, dass wir ins Schwitzen kommen. V.a. unsere treuen Begleiter aus dem Murgtal sorgen dafür, dass schon früh am Abend Partystimmung entsteht ... und schnell sind einige junge Supporter dazu gekommen, die uns „Ihr seid geil“ auf die Bühne schreien. Wir antworten mit Rock-Musik! Bei „Teenage Dirtbag“ und „Hey Ya“ ist dann der Höhepunkt erreicht und wir verlassen nach gut 2 Stunden die Bühne, um Infected Platz zu machen. Ein schöner Auftritt beim AC Schlecksl!

19.05. – Rock am Rhein in Wintersdorf

„Rock am Rhein“! Schon seit meiner Jugendzeit ist dieses Festival für mich der Inbegriff von guter Rockmusik und toller Live-Action. Und 2004 ist es dann wahr: Radioman spielt bei Rock am Rhein! Allerdings müssen wir in die ungewohnte Rolle des Openers schlüpfen und merken schon bald, dass es bei 25°C Außentemperatur um 20 Uhr noch nicht wirklich viele rockwillige Menschen gibt. Der fette Sound und die tolle Bühne veranlassen uns trotzdem das Ried zu „rocken“. Und letztlich gelingt es uns doch noch, zu früher Stunde ein paar Leute zum Tanzen und Singen zu motivieren. Nach 60 Minuten müssen wir leider ungewohnt früh das Feld räumen ... schon ein bisschen stinkig, dass wir den jetzt herbeiströmenden Massen nicht ein bisschen Feuer machen können. Allerdings bemerken wir schon bald, dass wir zurecht Opener waren, denn Cozmic Soul spielt – bei allem Selbstbewusstsein unsererseits – doch noch ne Liga höher. Geiler Groove, coole Show und Live-Musik vom Feinsten. Genug Inspiration für uns, noch besser zu werden. Die Komplimente des Veranstalters, der Techniker und der Zuhörer, die schon um 20 Uhr da waren, sind für uns aber letztlich mehr als ein Trostpflaster ... und immerhin können wir in unserer History jetzt ein weiteres Highlight verbuchen: Radioman bei Rock am Rhein!!! Vielleicht irgendwann mal wieder ... und dann etwas später ;-)

01.05. - S’Ding in Oberndorf

Zum „Nachmittagsrock in den Mai 2 treffen wir uns um kurz vor 12. Sehr früh für Musiker!!! Dementsprechend träge gehen wir beim Aufbau zu Werke, zumal Pfundig mit einer Monsterhand, die mit vier Stichen genäht wurde (hat sich am Tag davor locker in die Hand geflext (Autsch!)), gehandicapped an den Start geht. Im neuen Biergarten unserer Lieblingskneipe (Schorle-Horschd sei Dank!) finden sich schon bald die ersten Mairadler ein, die sich dann ein Mairadler nach dem anderen reinziehen. Immer zwischen Hoffen und Bangen (ob es regnet!) rocken wir den Biergarten, genießen den Wind, der uns Open Air um die Ohren bläst und freuen uns auf den Sommer. Gegen drei Uhr sind nur noch Stehplätze zu kriegen und dank zahlreicher Jack-Daniels-Spenden von einer nicht unbekannten Coverband aus der Region (Danke Jungs!) wird die nachmittägliche Session doch bald zum Fest. Ab und zu schaut die Sonne raus und die Schleusen öffnen sich zum Glück nur in den Kehlen der besagten Band. Letztlich gelingt uns wieder ein toller Auftritt im S’Ding, der gegen 18 Uhr 30 sein Ende findet, auch, weil Pfundigs Hand jetzt einer Bärentatze gleicht! Stark durchgehalten, Großer – und gute Besserung.

24.04. Geburtstagsfeier - Bernbach

Das ist mal wieder was für uns: Cevapcici mit Knoblauchsauce, Bier in Strömen, kleines Zelt mit vielen Leuten und ausgelassene Stimmung. Als Dankeschön für seine „Fandienste“ bei Radioman spielen wir bei Marcs 30tem Geburtstag im hoch gelegenen Bernbach (sensationeller Sternenhimmel!!!) und versuchen Menschen von 8 bis 80 Jahren in musikalische Stimmung zu bringen. Das ist anfangs etwas zäh, doch gegen 22 Uhr 30 rollt das Zelt, die Stimmung ist geil und das spontane „Highway to hell“ als Geburtstagsüberraschung ufert zur Orgie aus. Als gegen Ende bei „Hey Ya“ wieder einmal alle Dämme brechen, sind wir uns einig, dass Musik machen ein Heidenspaß ist! Und wenn man dann auf der nächtlichen Nachhausefahrt zurück in die Großstadt noch mehreren Rehen begegnet (BREMS!!!), weiß man, dass man einen schönen Abend verlebt hat.

16.04. Ebersteinhalle - Obertsrot

Schön mal wieder auf einer Bühne mit Lightshow und viel Platz zum Rumtoben zu spielen. Nachdem Garluschdig und die Hidden Trails die Halle „angeheizt“ haben, ist für uns ab 23 Uhr 15 der Weg geebnet. Nach dem Gedränge im „S’Ding“ ist die Publikumsferne in der Sporthalle anfangs etwas ungewohnt, aber schnell versammeln sich einige unentwegt tanzende Radioman-Supporter vor der Bühne. Ricks neuerlicher Sturz von der Bühne geht zum Glück wiederum glimpflich ab (Wie lange noch?!) und auch Connie meistert die technischen Probleme souverän. Der neue Song von Maroon 5 kommt gut an, das Konzert steigert sich, so dass wir letztlich stark verschwitzt mehrere Zugaben zum Besten geben dürfen und ein zufriedenes Publikum in die Nacht entlassen.

03.04. S’Ding – Oberndorf

Unglaublich – Was wir in unserer „Stammkneipe“ erleben, gehört als ein Kapitel in „Radiomans Buch der Rekorde“ Die urige Kneipe am Tor zum Murgtal ist schon vor Konzertbeginn gut gefüllt. Was sich dann aber zwischen 21 und 22 Uhr abspielt, haben selbst wir Berufsoptimisten nicht erwartet! Letztlich drücken sich 300 Leute in der Kneipe und es entsteht ein wogendes Fest! Absolut geil mit einem Großteil unserer „Stammgäste“ abzurocken und die Bude zum Kochen zu bringen. Vor allem die attraktive „Tanzgruppe“ am Ende der Bar treibt uns neben den Scheinwerfern den Schweiß ins Gesicht! Der Höhepunkt des Abends ist bei Outkast erreicht, als die Damen tatsächlich der Aufforderung „Get on the floor“ folgen und aus der Kneipe einen Dancefloor machen. Das Publikum nötigt uns letzten Endes zu 8 Zugaben!!! Erst gegen 1 Uhr 30 ist dann Schluss!!! Vielen Dank für den sensationellen Gig.g.

26.03. Harry’s Bar – Rastatt

Fast neun Monate ist es her, dass wir in Rastatt beim Stadtfest gespielt haben. Eigentlich sehr schade, aber die Barockstadt glänzt nicht als Heimatstadt der Rockmusik. Umso schöner, dass Harry eine Bar auf die Beine gestellt hat, die vielleicht dazu beiträgt, dass Rastatt vielleicht doch in die Liga der Musikerstädte aufsteigen kann. Für Connie und mich ist es wunderschön mal wieder in der Heimat zu spielen, viele Bekannte sind im Publikum und Connies Schülerband „Tubain“ überrascht als Opener mit soliden Ansätzen (schließlich sind sie gerade mal halb so alt wie wir!). Rick überrascht alle (auch uns!) mit ungewöhnlichen Einlagen, bei denen ein Teil der Bühne, sein Arm und unser Ruf als „gesetzte Band“ zu Bruch geht! Das Lied geht allerdings nicht zu Bruch – ein Motto, dem wir seit unserer Gründung schon treu sind! Tanzende Mädels, ein ständig steigender Applauspegel, eine zufriedene „Musikerpolizei“ und eine gelungene „Hey Ya“ Premiere stehen letzen Endes zu Buche – was will man mehr! Harry, wir kommen gerne wieder!

11.03. Schlachthof – Bruchsal

Fern der Heimat! Radioman in der Fremde. Das macht einem immer ein bisschen Angst, wenn man sich auf Neues einlässt ... aber es ist auch immer eine neue Herausforderung! Und der Schlachthof ist eine geile Location dafür. Ein toller Laden mit einer echten klassischen Konzertatmosphäre, einer schicken Bühne und einem musikbegeisterten Wirt. Das Wichtigste aber: mit einem echten Musikerpublikum. Vor dem ersten Song wird es so still, dass man eine Nadel fallen hören könnte. Das ist Konzertstimmung. Kritisch, im Halbdunkel beobachtet uns das Publikum, tastet uns ab, schnuppert ... um nach einigen Liedern und zustimmendem Nicken richtig gut Stimmung zu machen. Ein echter Genussauftritt, der uns viel Spaß macht, weil wir merken, dass das Publikum kritisch ist und uns respektiert. Ein Auftritt wie eine Prüfung. Das Ergebnis: ein gelungener Abend in Bruchsal mit viel Lust auf ein Wiedersehen ... und einer langen Heimreise und Ringen unter den Augen am nächsten Morgen.

06.03. Festhalle - Langenbrand

Endlich wieder vollverstärkt! Zum Jubiläum der „Alten Abtei“ in Langenbrand sind wir als Topact geladen. Die Halle ist voll und zwei Vorbands bringen nicht nur das Publikum, sondern auch uns in Schwung und Hochspannung. Gegen 23 Uhr dürfen wir dann loslegen ... und genießen es mal wieder auf einer großen Bühne mit fettem Sound zu spielen. Wir tanzen, hüpfen, rennen, springen und singen uns die Rockseele aus dem Leib. Ein toller Abend, der erst nach der fünften Zugabe und völliger Erschöpfung sein Ende findet.

21.02. Ranch - Michelbach

Fast schon Tradition ist der Auftritt in der Ranch in Michelbach. Schon Tage vorher waren die 120 Karten ausverkauft, die Ranch war brechend voll – voller Narren! In nächster Nähe zum Publikum und in voller Faschingsmontur rocken wir die Bude – eine Riesen-Gaudi mit unserem Michelbacher Stamm. Pfundig singt Andi zum Geburtstag ein schräges Ständchen und der Rest der Band kann sich vor den vielen „Jackies“ kaum mehr retten ... irgendwann und irgendwie geht der Faschingsgig zu Ende!

07.02. Dorfschänke - Karlsruhe

Frohen Mutes bauen wir ab 18 Uhr auf. Gunner bekommt einen Ständer zum Geburtstag geschenkt ;-) und freut sich sehr! Wir genießen die Ruhe vor dem vermeintlichen Sturm. Allerdings sind wir um 21 Uhr immer noch alleine in der urigen Kneipe des musikbegeisterten Wirts Klaus! Leichte Panik bricht aus. Will uns keiner mehr hören? Ist das unser Ende? Doch dann kommt mal wieder alles anders. Im Minutentakt treffen die Gäste ein und die gemütliche Kneipe im Karlsruher Dörfle füllt sich mit jedem Song. Am Ende stehen uns „Zugabe“ rufende Neufans gegenüber und wir gehen um 1 Uhr erschöpft, aber sehr zufrieden von der Bühne. Der Gig in der Dorfschänke bestätigt den alten Philosophenspruch, dass die Ente am Ende kackt!

17.01. Kupferschmiede Kugel Gernsbach

Wo könnte man das Jahr besser eröffnen als im Murgtal. Zusammen mit „Girls in Fashion“ eröffnen wir die Saison 2004. Das Ambiente ist sensationell. Zwischen Maschinen, Eisenteilen, Werkzeugen, Eisenspänen, Öl und Dreck rocken wir das Haus: eine tolle Party mit unseren Murgtäler Stammgästen. Leider kapituliert kurzzeitig die Technik, was zu einer kurzen Unterbrechung des Gigs führt (Das erste Mal übrigens bei mehr als 40 Gigs!). Rick hat aber alles schnell im Griff und die Party geht weiter! Am Ende sind wir fertig, dreckig (!) und froh, das Jahr so gut begonnen zu haben.

31.12.03 Badisches Brauhaus – Karlsruhe

Für diesen Gig (unseren 40ten!) haben wir extra ein paar tanzbare Songs von den Beatles und von Clapton usw. einstudiert, dazu eine Dessertuntermalung aus dem Realbook ... und trotzdem wissen wir nicht, ob das ein schöner Silvesterabend wird, weil wir keine Ahnung haben, ob es überhaupt voll wird. Als wir dann beim Aufbauen erfahren, dass alle Plätze fürs Silvesterbuffet ausverkauft sind, ist die Freude groß und noch größer, als wir feststellen, dass doch auch einige Radiomanunterstützer im Publikum sind! Danke! ´

Wir starten layed-back und versuchen, die Leute möglichst wenig beim Essen zu stören. Umso erstaunlicher ist es, dass schön bald die ersten tanzen ... und zwar zu unseren aktuellen Songs! Nach der Mitternachtsunterbrechung legen wir mit unserer Tanzrunde los und die Stimmung ist sensationell. Jung und Alt tanzen, singen und sind völlig gelöst ... eine schöne und eigentlich unerwartete Atmosphäre. Als dann die „älteren Kaliber“ bei Nickelback und Wheatus immer noch tanzen, sind wir völlig aus dem Häuschen und sehr froh über diese Entwicklung. Kurz nach zwei sind unsere Silvesterraketen nach fünf Stunden Live-Musik abgebrannt, wir sind ganz schön alle und doch glücklich, so ins neue Jahr gestartet zu sein. 2004 mit Radioman kann kommen!

12.12.03 Check-In – Karlsruhe

Unter dem Karlsruher Hauptbahnhof zu spielen, hat schon was Prickelndes, v.a. wenn das Publikum so ambivalent ist wie in diesem Fall. Wer da war, weiß, was ich meine! Unser Weihnachtskonzert im Check-In bestätigt wieder, dass die Wiege unserer Band im Murgtal steht. Rührend, dass einige Murgtäler den Weg nach Karlsruhe finden, um uns auch beim letzten Gig nach unserer langen Tour zu unterstützen. Nachdem Pounder und ich schon vor dem Konzert in eine Alkoholkontrolle geraten („Haben Sie was Alkoholisches zu sich genommen ;-)“) und die großen Zuschauermassen ausbleiben, beschließen wir, ein feines Happening für unsere treuen Fans zu veranstalten. Und das gelingt: Der Abend bringt uns viel Spaß, neue „Freunde“ und die Gewissheit, dass uns einige ins Herz geschlossen haben ... wir euch auch. Danke auch an die Reindeers-Fraktion für den netten Besuch.

06.12.03 V8 – Durmersheim

Unser Einstand im V8 läuft anfangs eher ernüchternd. Zum Nikolaus-Rock haben sich nur wenige eingefunden. Schade, denn das V8 ist ein echter Musik-Geheimtipp: Tolle Bühne, schöne Atmosphäre und ein Wirt mit seinem Team, der sehr musikinteressiert und –erfahren ist.

Allerdings macht uns eine der Bedienungen Laune, indem sie sich direkt vor die Bühne setzt! Und das scheint zu wirken! Schon bald ist das V8 so gefüllt, dass eine kleine, aber feine Hausparty mit Pflümli, Wunderkerzen und Schokonikoläusen entsteht. Danke an den Mischer für den guten Bühnensound. Wir hoffen, dass wir beim nächsten Mal den Laden richtig voll machen!

29.11.03 Ranchventrock – Michelbach

Radioman comes home – Wir wussten schon, dass es in Michelbach wohl wieder ein echtes Feschd werden würde ... aber mit so was hatte keiner gerechnet! Brechend volle Festhalle, geile Lightshow, toller Sound, Pyros, die einem um die Ohren fliegen und eine echte Michelbacher Stimmung. Schön, nach so langer Tour wieder „nach Hause“ zu kommen. Wir rocken bis spät in die Nacht, nachdem Diesel Vanilla und Geritt Zerlett die Bude schon mächtig aufgeheizt hatten. Die Menge wogt! Ein absolut geiles Konzert! Ein dickes Dankeschön an die Orga von der FZC Ranch und an die vielen rockenden Murgtäler!

22.11.03 Schwimmbad Musik Club – Heidelberg

Wow – ein Jugendtraum wird wahr. Radioman auf der legendären Schwimmbad-Bühne. Allerdings fielen uns schon beim Soundcheck die Ohren ab und uns wurde schnell klar, dass wir in einem Rockschuppen sind. Nachdem die „People of the sun“ für uns mit Rage-Covers eingeheizt hatten, betraten wir gegen 23 Uhr die berühmte Bühne. Der vibrierende Bass und die ungewohnte Lightshow versetzten uns schnell in richtige Rockstimmung. Das muss wohl auch das Publikum gemerkt haben und schnell war das Eis gebrochen. Heidelberg rockte zu Radioman-Songs ... und wir waren stolz, in dieser Hochburg des Rocks eine reife Leistung geboten zu haben.

15.11.03 Badisches Brauhaus – Karlsruhe

Da scheint sich wohl innerhalb eines Monates rumgesprochen zu haben, dass wir gar nicht so schlecht sind. Gut gefülltes Haus, prominenter Besuch und mit unserem eigenen Licht auch eine schöne Stimmung. Da wir dieses mal akustisch am Start sind, ist auch das Lautstärkeproblem gelöst. Ein gelungener Abend, der gegen Ende – dank der Jungs von den Reindeers – noch in eine kleine Party ausartet.

08.11.03 Kulisse - Ettlingen

Nomen est omen – und so glaubt man bei einem Auftritt in der Kulisse man spiele in einer Kathedrale: Tolles Bühnenfeeling in einem schönen Ambiente. Leider hat uns an diesem Abend auch das Schicksal eines Pfarrers in einer Kathedrale ereilt: Wenige Zuschauer, die allerdings nach Ende des Kinoprogramms ein bisschen mehr wurden. Hat uns allerdings sehr geehrt, das einige Kinobesucher dann noch bis 0 Uhr verweilten, um das zufällige aufeinandertreffen mit Radioman zu genießen. Klein, aber fein – das soll das versöhnliche Motto dieses Abends sein.

01.11.03 S’Ding – Oberndorf

Nadja und Dirk hatten kräftig Werbung gemacht und so war der Laden schon um 21 Uhr gestopft voll! Toll, einen Gig vor so einer Kulisse beginnen zu dürfen. Das Bier floss in Strömen, die Songs liefen wie geschmiert und der Bitte noch ein Zusatz-Set zu spielen, kamen wir gerne nach. So wurde es wieder mal eine rauschende Nacht inmitten von Ritterrüstungen, halb geöffneten Sargdeckeln und vielen Radioman-Fans, die uns so motivierten, dass auch um 1 Uhr noch nicht Schluss war! Wow!

25.10.2003 Rupplyns Downtown – Karlsruhe Rüppurr

Wow! Das erste Konzert, bei dem alle mitklatschen! Na ja, leider bedeutet alle ungefähr 10 Leute. Der 33. Gig ist eher ein kleiner Flop. Trotzdem rocken wir, wenngleich das triste Umfeld nicht sonderlich motiviert. Immerhin hat der Sänger viel Spaß mit der neuen Lichtanlage, bei der man mit Fußtasten Black-outs produzieren kann. Danke an die wenigen Verwegenen, die den Weg nach Rüppurr gefunden haben. Den Rest des Abends speichern wir unter „Black-out“.

18.10.2003 Traube – Gernsbach

Gut acht Monate ist der letzte Auftritt in der Traube her – geändert hat sich am Murgtäler Publikum nichts. Echte Musikkenner, die vom ersten Songs an Mitwippen und Spaß haben. Ein kleiner, aber feiner Auftritt im „Wohnzimmer“ Traube. Letztlich artet es dann doch in eine „Wir springen vom Barhocker“-Party aus. Danke, Murgtal!

02.10.2003 Badisches Brauhaus – Karlsruhe

Ein Traum wird wahr. Ein Auftritt auf dieser Bühne, von der man unten und oben Zuschauer begrüßen kann, hat etwas von Theater. Ein sehr schönes Ambiente, das allerdings von übersensiblen Nachbarn gestört wird, die eine Lautstärkebegrenzung erzwungen haben. Der rührige Besitzer versucht Livemusik und Dezibel in Einklang zu bringen – ein schier unmögliches Unterfangen. Komisch für uns mit 90dB zu spielen, man hört die Instrumente kaum, Bühnenstimmung kommt nur schwer auf. Allerdings sind wir überwältigt vom Zuspruch. Gäste aus dem Murgtal, aus Heidelberg, Rastatt und viele, viele Karlsruher haben ins Brauhaus gefunden, um unsere „leise“ Musik zu hören. Und ehe wir uns versehen ... tanzende Frauen (DANKE!), jubelnde Schüler, anerkennend nickende Erwachsene und eine letztlich doch grandiose Stimmung. Und zu guter letzt die Option, wieder im Brauhaus spielen zu dürfen: Das werden wir!

10.09.2003 Altstadtfest - Gernsbach

Im Zelt der Harmonika Kameradschaft ist es zu Beginn unseres Gigs noch recht leer. Drei Damen aus Eisingen und unsere Stammgäste aus Michelbach / Rastatt / Karlsruhe (Vielen Dank!) erleichtern uns den Einstieg in den Abend. Erstaunlich allerdings, dass es dann recht schnell geht, bis an unserem Zelt die Straße zum echten Engpass wird, weil immer mehr Leute stehen bleiben, um uns zuzuhören. Ein schönes Gefühl, wenn unsere Musik zum Verharren einlädt! Danke! So dauert es nicht lange, bis Gernsbach wieder zu dem wird, was wir kennen: eine Rock & Roll Oase im Murgtal. Schon bald tanzt das Zelt und um 0 Uhr 30 – nach fast vier Stunden Livemusik – sind wir alle alle. Ein geiler Gig in den Tiefen des Murgtals – wir kommen gerne wieder!

06.09.2003 Benefizkonzert – Niederbühl

Die Bikerunion aus Gaggenau hatte zur Unterstützung einer leukämiekranken Frau zum Benefizkonzert nach Niederbühl auf den Sportplatz gerufen. Selbstverständlich wollten wir – neben zwei weiteren Bands - diese Aktion unterstützen, die v.a. Geld für die Typisierungen einspielen sollte.

RADIOMAN eröffnet um 20 Uhr das Konzert. Recht früh für unsere Verhältnisse und mit 80 Minuten Spielzeit auch ziemlich kurz. Also gilt die Devise: Rocken was das Zeug hält! Keine Balladen, sondern Speed pur. V.a. unsere „Stammgäste“ gehen von Anfang an mit, so dass der Gig auf einer ungewöhnlich großen Bühne mit viel Licht zum echten „Sportereignis“ für uns wird. 80 Minuten hüpfen, rennen, springen, singen und Gas geben ... eine gute Trainingseinheit für uns und eine echte Erfrischung fürs Publikum. Leider auch eine Trainingseinheit in puncto Technik, weil das Monitoring den Namen an diesem Abend nicht verdient. Für uns trotz diverser Probleme aber ein geiler Auftritt, weil laute Musik eben viel Spaß macht!
Ein Dank an die Bikerunion für das tolle Umfeld und die gute Orga.

26.07.2003 Stadtfest - Rastatt

Vielleicht das Highlight des Jahres. Mitten im Herzen der Barockstadt mit Blick auf das Rastatter Schloss spielt RADIOMAN. Seit langem rocken wir wieder mal vollverstärkt, mit Nebel und Licht und einem sensationellen Publikum. Sicherlich 2000 Leute sehen und hören uns an diesem Abend. Viel Platz auf der Bühne und ein tolles Ambiente regen uns zu „hohen Sprüngen“ an. Ein absolut geiler Gig, der ins Blut geht. Leider werden wir um Mitternacht schmerzlich zum Aufhören gezwungen, obwohl das Publikum (und wir auch) noch nicht genug hat und das abrupte Ende mit einem Pfeifkonzert quittiert. Trotzdem ein wunderschönes Erlebnis im Herzen meiner Heimatstadt. Danke, Rastatt!

18.06.2003 Tennishalle – Kuppenheim

Zusammen mit DJ JayT und DJ Andi steigt in der Tennishalle unter geöffnetem Dach ein Megaevent. Mehr als 1000 zahlende Gäste, tolle Light Show, brasilianische Tänze, Pool, Wet T-Shirt Contest und Feuerschlucker – und RADIOMAN. Ein geiler Partyabend mit einer gelungenen Mischung aus Livemusik, Diskobeats und Tanz!

13.05.2003 Kaffee Museum – Karlsruhe

Der letzte Auftritt in unserer Lieblingskneipe vor der Sommerpause wird erneut zum Fest, zumal es unser erstes kleines Jubiläum (25. Auftritt) ist. Mit einigen neuen Songs und vielen Stammgästen wird der Abend zum Tag. V.a. die OHG Fraktion drückt mächtig aufs Gas!

01.05.03 S’Ding – Oberndorf

Zwitschernde Vögel, laue Mailuft, wärmende Sonnenstrahlen – und rockende Musik! Radioman eröffnet den Biergarten im S’Ding in Oberndorf. Auf einer Freiluftbühne spielen wir zu Bier und Bratwurst. eine schöne, relaxte Stimmung mit vielen Maigästen. Der Sommer kann kommen.

22.04.03 Kaffee Museum – Karlsruhe

So was gab’s noch nie. Das eigentlich mäßig gefüllte Kaffee Museum füllt sich nach und nach. Leute laufen vorbei, bleiben stehen und treten ein ... um unsere Musik zu hören. Um 0h00 sind mehr Leute da als um 21h00. Ein echtes Novum, das uns anspornt und für unser Lieblingskaffee spricht. Die Pforzheimer tragen wieder ein großes Stück dazu bei, dass auch dieser „Mu“-Abend eine mächtige Party wird!

08.04.03 Kaffee Museum – Karlsruhe

Geiler Auftritt im „Mu“. Tolle Party bis nach Mitternacht mit einer Neuentdeckung als potentieller Sängerin bei Radioman! Die neuen Songs kommen gut an, die Zehnkämpferfront aus Ettlingen sorgt für Stimmung und Giorgio gibt Gas!

04.04.03 S’ding – Oberndorf

„Western war gestern!“ So lautete da Motto im ehemaligen „High Noon“. Nadja und Dirk hatten aus dem ehemaligen Saloon eine mittelalterliche Gruft gemacht, deren Eröffnung wir musikalisch umrahmen durften. Dass die Bedienungen schon bald den Bestellungen nicht mehr nachkamen und sich gut 300 Leute in der „Trend Kneipe“ versammelten, hatte keiner erwartet. Wir rockten das Haus und waren ganz schön platt, ob der vielen Leute. Ein schöner Auftritt, der am 01.05.03 im „S’ding“ Biergarten seine Fortsetzung finden wird.

11.03.03 Kaffee Museum – Karlsruhe

Nach den verrückten Tagen Nachschnurren im „Mu“. Nicht ganz so verrückt wie in Michelbach, eher gediegen. Die neuen Songs kommen gut an, die Freunde aus Pforzheim und die OHG-Front sind voll dabei und kurz vor Toreschluss können wir noch ein paar Italiener motivieren, bei RADIOMAN reinzuschauen. Sie sind so begeistert, dass wir erste Kontakte knüpfen. RADIOMAN live in Roma – Na das wär’ doch was!

01.03.03 Faschingsrock in der „Ranch“ – Michelbach

Was gibt es Schöneres als an Fasching in der „Heimat“ zu spielen. Brechend voll in der „Klosterhöhe“, verkleidete Menschen, die vom ersten Songs an abgingen „wie Schmidts Katze“ und uns „nötigten“ bis 1 Uhr 30 Vollgas zu geben. Strippende Clowns, blutspuckende Vampire, lasziv tanzende Krankenschwestern und völlig betrunkene Musiker! So muss Fasching sein!

15.02.03 Traube – Gernsbach

Eine der größten Überraschungen. Mini-Kneipe, leer, fast trostlos! Dann aber: Menschen, Menschen, Menschen ... echte Musikfans ... Tanz, Gesang, Jubel ... ein grandioses Konzert mit dem kaum einer gerechnet hätte. „Die Traube“ – Geheimtipp!

12.02.03 Wallstreet – Baden-Baden

Unsere Premiere in der Medienstadt! Sensationell schönes Lokal in der Nähe des Kurhauses mit einem traumhaften Ambiente! Leider waren nur wenig Leute da, die aber nach anfänglichen Berührungsängsten schnell zu Begeisterung fähig waren und uns einen schönen Abend bescherten. Baden-Baden: Das ruft nach MEHR!

08.02.03 Südstadtforum – Karlsruhe

PRIVATPARTY – Schirin, Claudi und Günne feierten unterstützt von RADIOMAN Geburtstag. Eine echte Party mit viel Bier, tollem Essen und nach Anlaufproblemen auch richtig guter Stimmung. Hübsche Frauen, die um die Band tanzen ... was will man(n) mehr!

04.02.03 Kaffee Museum – Karlsruhe

Der Zufall wollte es so, dass Günne im Kaffee „Mu“ in seinen Geburtstag reinsingen konnte. zahlreiche Gäste waren nicht zuletzt wegen dieses Zufalls erschienen und brachten ihm Punkt 12 ein herzzerreißendes Ständchen, ein traumhafter Abschluss eines gelungenen „Museums“abends!

01.02.03 Bistro Mahlberg - Freiolsheim

Wieder ein Auftritt in Schwindel erregender Höhe, unser 15ter. Über 500 Meter über dem Meeresspiegel, bei heftigem Schneetreiben ein Gig im Kaffee Mahlberg. Erstaunlich, dass trotzdem einige Verwegene den Weg durch die verschneite Landschaft fanden! Ein wirklich witziges Konzert mit treuen „Radiofans“!

07.01.03 Kaffee Museum - Karlsruhe

Wie könnte es anders sein – In „unserem Museum“ sollte auch das neue Jahr beginnen! Eine neue, größere Bühne eröffnete uns neue Performance-Möglichkeiten. Wie wir auch, entwickelt sich auch unsere „Stammkneipe“! Ein schöner Auftritt mit einem guten Gefühl für das neue Jahr!

20.12.02 Weihnachtsrock im Friedrichs – Rastatt

Jeder Song ein Geschenk. Günne verteilte vor jedem Lied ein Weihnachtsgeschenk an die treuen Radiofrauen und – männer, die sich zahlreich zu unserem Weihnachtskonzert eingefunden hatten. Es entstand eine richtig geile Rockparty in der Heimat von Connie und Günne, die ein traumhaftes Premierenjahr abschloss und nur von der Polizei gestoppt werden konnte

30.11.02 Da Gugsch – Hügelsheim

Mal ein Konzert südlich unserer Heimat! Schöne, kleine Kneipe mit einem musikbegeisterten, sehr netten Wirt und einer perversen Schaufensterpuppe über der Theke, die uns den ganzen Abend mit gespreizten Beinen empfing! Kleiner Auftritt unter der Rubrik: Wir machen uns einen Namen!

26.11.02 Kaffee Museum – Karlsruhe

Nach einer kleinen Verschnaufpause sind wir wieder da! Mit drei neuen Songs, die spontan auf wohlgefallen stoßen! Immer sehr spannend, wenn man neue Lieder spielt und das erste Mal auf eine Reaktion wartet.

29.10.02 Kaffee Museum – Karlsruhe

Unser monatliches Konzert wird Gewohnheit, aber nicht Routine. Auch in Karlsruhe kennt man uns ein wenig, die Plätze füllen sich und die Songs auf dem Barhocker locken nicht nur bei uns zwanglose Bewegungen aus den Hüften. Die „Reindeers“ besuchen uns und sind angetan. Das tut gut!

05.10.02 Rocktoberfest – Bernbach

Was für ein geiler Name für ein Konzert. Gemeinsam mit „Sonrise“ verwandeln wir das Schwarzwalddorf in eine Rockoase! Tolles Feeling in einer gut gefüllten Halle mit echtem Rockpublikum! ... Bis spät in die Nacht mit viel Sprit!

27.09.02 Kulisse – Ettlingen

Ein toller Laden in einer ehemaligen US-Kaserne, die Rick noch im original Zustand kannte. Zum Glück wurden wir nach dem grandiosen Sommer wieder ein bisschen auf den Boden der Tatsachen gebracht. Eine „Bandgeburt“ geht schnell, ordentlich zu wachsen, dauert. Wenig Zuschauer, aber sehr dankbare und begeisterte! V.a. die wenigen „Stammgäste“ von RADIOMAN machten auch aus diesem Gig ein kleines Erlebnis. Die „Kulisse“ allerdings stimmte! Und wer gerne Musik macht, spielt auch für wenig Zuschauer gerne!

24.09.02 Kaffee Museum – Karlsruhe

Nach den Openairs im Sommer tat es gut, wieder in unser beschauliches „Museum“ zu kommen. Mit einigen neuen Songs und großer Lust auf ruhige Musik waren wir am Start. Dass trotzdem wieder eine kleine Party draus wurde, war uns ein kleines Rätsel – aber nicht unrecht!

08.09.02 Dorffest in Michelbach

„Sonntags Abend kommt keiner mehr ... die haben uns doch gestern schon gesehen!“ Fehleinschätzung! Der Samstag hatte sich wohl rumgesprochen, so dass der zweite Auftritt eine nicht für möglich gehaltene Steigerung war. Rock n’ Roll pur und jede Menge Jacky-Cola. Oh je!

07.09.02 Dorffest in Michelbach

Der „Rock am Bach“ musste sich rumgesprochen haben! In einer kleinen Hütte gaben wir ein überschauliches unplugged-Konzert mit unüberschaubaren Folgen! Menschentrauben, 50° Celcius, wogende Massen, Büstenhalter auf der Bühne und ein Konzert wie auf einem Vulkan!

18.08.02 Rock auf der Murginsel – Gernsbach

Nicht ganz so viele Zuhörer ,-) fanden sich in Gernsbach ein. Tolles Festival zwischen zwei Murgarmen auf einer Insel. Leider recht wenige Zuhörer auf einem riesigen Platz und Stromschläge auf den Mikrofonen – Rock um Mitternacht mit Extra-Kick! Trotz allem ein gelungener Abend mit einem sehr engagierten Veranstalter, der der Rockmusik einen Boden geben möchte! Aller Anfang ist schwer, könnte aber doch eine schöne Institution werden: Rock auf der Murginsel.

06.07.02 „Rock am Bach“ in Michelbach

Die Heimat von Pfundig und Rick sollte unser erster Gig mit Eintritt sein. Da hat man immer ein mulmiges Gefühl. Aber Michelbach war und ist eine Burg. Mit „Melkfett“ als Opener wurde der Abend in der Wiesentalhalle zum vollen Erfolg für die Ausrichter und für uns – nicht, weil wir im Geld ertrunken wären, sondern weil eine großartige Stimmung den Rockabend für uns zu einem geilen Erlebnis machte: Michelbach als unsere heimliche Bandheimat.

15.06.02 Mitternachtslauf – Bischweier

100 Leute im Kaffee Museum – das musste gesteigert werden! Die 2500 Sportler in Bischweier allerdings waren so viel Steigerung, dass uns mitunter die Luft wegblieb! Eine geile Party auf dem Anhänger eines LKWs mit einer wogenden Menschenmasse zu Füßen! „Sensationell“ wurde geboren!

10.06.02 Kaffee Museum – Karlsruhe

Es geht los – Mächtig aufgeregt geben wir unser erstes Unplugged-Konzert im Kaffee Museum in Karlsruhe. Ein tolles Ambiente vor Ort, v.a. Freunde und Kenner der Szene als Publikum und durchgehen positive Resonanz. Ein Start wie im Bilderbuch!

März 2002

Rick Lucas träumt von einer neuen, anderen Band. Neben der mühsamen Kleinarbeit mit Remedy möchte er Livemusik machen, die Party pur ermöglicht. Was bleibt?

Coversongs spielen, aber nicht die klassischen, abgedroschenen Songs, sondern ein anderes Konzept schwebt ihm vor. Aktuelle Hits, die wenige Bands spielen, aber die beim Publikum angesagt sind. Was braucht man dazu? Na ja, gute Musiker, da man schnell und gekonnt die aktuellen Songs nachspielen und uminterpretieren muss.

Die Jungs sind schnell gefunden. Mit Pfundig und Connie kann man auf gestandene Remedy-Musiker zurückgreifen, mit Barny findet er schnell einen exzellenten Basser und die Röhre Rothenberger ist auch von Anfang an begeistert. Man merkt schnell: Fünf Musiker aus einem Guss, die sich gut verstehen und sich respektieren: Eine hervorragende Basis für ein großes Projekt.

Einen Keyboarder bräuchte man noch ... Da zu viele Köche aber bekanntlich den Brei verderben, nutzt man Connies Multitalent und macht aus ihm einen Keyboardaristen.

25 Songs werden verabredet ... und wenige Wochen später steht das Grundgerüst ...

Ein Name muss her: Wie heißt man, wenn man Radiolieder nachspielt und neu interpretiert? RADIOMAN. Das ist es.

Und da die Jungs nie den einfachen und geraden Weg gehen wollen, überlegt man sich gleich noch ein zweites Konzept. Songs nur zu covern ist langweilig, deshalb ist schnell klar, dass es neben der normalen RADIOMAN-Musik auch eine „unplugged“-Ecke geben muss, die neuesten Songs eine besondere Note gibt.

Ja, so war das ... in der Kurzversion.