History 2011


 

Sa. 29.01.2011 Feuerwehrhaus Weingarten
Weingarten rockt, und zwar so sehr, dass Ende Januar ein „Open-Air“-Konzert stattfindet. Die Veranstaltung hat für uns zwei Besonderheiten, erstens die Temperatur, es ist der kälteste Auftritt, den wir je hatten und zweitens der Name:Rock the hall of fire

 

Den Anfang machen die Jungs und Mädels von Sonority. Die Band rund um Diana und Jörg macht einen sehr guten Start, das heißt einen gelungenen Auftakt bei minus fünf Grad (gefühlt minus fünfzehn). Von aktuellen Hits bis hin zu Evergreens der Rock- und Popgeschichte hat die Hausband des „Backhaus Sallenbusch“ alles drauf und das teilweise sehr eigenwillig, da sie mehrere Songs in ganz eigenen Versionen spielen. Sie rocken zweieinhalb Stunden, was besonders von Gitarrist Jörg eine Meisterleistung ist, da er im T-Shirt spielt, brrr.Weiter geht es mit Radioman, wir spielen, angefeuert von den tollen Fans und getragen vom geilen Bühnensound und dem tollen Licht (Danke, Technik!), bis nach Mitternacht.Es war eine schöne Atmosphäre. Die Wengerder hatten ein riesengroßes Lagerfeuer vor der hall of fire, so dass die, die in der Schlange auf ihr Essen warteten, nicht frieren mussten.Es hat uns sehr viel Spass bereitet, bei Euch spielen zu dürfen, zumal Ihr ganz treue und tolle Fans seid. Wir kommen gerne wieder, aber das nächste Mal vielleicht bei wenigstens plus fünf Grad?

Bilder und ein schönes Video gibt es hier (Dankeschön, Wengerde.de):

 

http://www.wengerde.de/

 

Do. 10.02.2011 Erstes Schnurren Flößerhalle Hörden
Schnurren, was soll das denn heißen? Unter dem Begriff „Schnurre“ versteht man u.a. ein Krachinstrument, z.B. eine Ratsche. In katholischen Gegenden ziehen Kinder damit zum Ratschen durch die Gemeinde (um die Kirchenglocken zu ersetzen, die in der Zeit zwischen Karfreitag und der Osternacht nicht läuten). Heute werden die Ratschen oft durch laute Musik ersetzt. Behilflich bei der Produktion derselben ist uns DJ Rolf, der schon so manches Mal mit uns unterwegs war. Krach erzeugen und gute Stimmung verbreiten, das kann er, was aber kann Rolf noch besser als Party machen? Richtig, Mentos essen! Beim Aufbau seiner Gerätschaften packte er sage und schreibe sechs Rollen Mentos auf den Tisch. „Isst Du die alle heute?“ – „Logisch“ – „Kriegst Du da keinen Durchfall?“ – „Nö“ – „Unfassbar“. DJ Mentomint beginnt also mit dem Schnurren und macht das so gut, dass die rappelvolle Halle schon kocht, bevor wir anfangen. Der stete Wechsel zwischen seinen Partykrachern und unseren Rock- und Faschingshits kommt gut an und lässt so manches Tanzbein zappeln. Am 03.03. (Schmudo) wird es noch besser, wenn wir Euch wieder an der gleichen Stelle begrüßen dürfen zu einer neuen Episode der Serie „Everytime Partytime“.

Bilder gibt es hier:
www.partysite-badens.de/fotos/categories.php

 

 

 

Do. 03.03.2011 Viertes Schnurren Flößerhalle Hörden
Am Schmutzigen Donnerstag wurde die letzte Episode der Serie „Schnurren in Hörden“ aufgeführt. Schon in der ersten Folge, des Faschingsvierteilers durften wir zu Gast sein. Teil zwei war getragen von der Band “Nox“, gefolgt von „Infected“, die das dritte Event bestritten.
Das beschauliche Hörden ist in Sachen Feiern ganz groß, die Stimmung war super, was nicht zuletzt an DJ Mentomint lag. Dieses Mal suchte DJ Rolf die Nähe zum Publikum. Er stand nicht auf der Bühne, sondern in der Mitte des Saals, was bei den Besuchern sehr gut ankam. Er verbreitete von Anfang gute Laune und die Besucher quittierten das, indem sie tanzten und lauthals mitsangen, natürlich nicht ohne das eine oder andere Getränk zu sich zu nehmen.
Gute Vorzeichen für uns als Rockband. Sozusagen als Kontrast zu Rolfs Discofegern spielten wir eher gitarrenlastige Songs, nicht ohne den Bedarf an Faschingsmusik zu vernachlässigen.
Die Party in Hörden endete um zwei Uhr morgens (nach Schließung der Halle) noch lange nicht. Die umliegenden Kneipen und Partykeller wurden noch gestürmt und die Kuh flog noch bis in die frühen Morgenstunden.

Bilder gibt es hier (Danke, Michael Eckert):
http://www.partysite-badens.de/neu/partybilder.html


Fr. 04.03.2011 Teufelsball Felsenteufel Bühlertal
Die Felsenteufel feiern ihr Event im Haus des Gastes in Bühlertal. Die Veranstaltung zeichnet sich dadurch aus, dass ein Highlight das andere jagt. Von Tanz über Hip Hop, bis hin zur Guggemusik ist einiges geboten. Das Wechselspiel zwischen diesen Aufführungen und Radioman-Rock bietet dem geneigten Gast einiges an Abwechslung.
Bei diesem straffen Programm hat unser Tontechniker Mathias Eisele alle Hände voll zu tun, aber er ist ja schließlich Profi und durch fast nichts aus der Ruhe zu bringen.
Die Bühlertaler können eines sehr gut, nämlich feiern. Das Publikum ist zwar im Schnitt nicht ganz so jung wie das in Hörden, aber Alter schützt vor Party nicht. Es macht einen Riesenspaß vor so einem Publikum zu spielen!
Danke Bühlertal für diesen unvergesslichen Abend und wir sind wieder dabei, wenn es wieder heißt „da simmer dabei“.

 

 

 

 

 

Fr. 18.03.2011 Backhaus Sallenbusch in Weingarten

 

Als wir das Backhaus betreten, wissen wir was uns gefehlt hat: der Geruch von frisch gebackenem Flammbrot nach dem Rezept von Mama Wilma. Den beiden Backöfen aus Stein entsteigt ein betörender Geruch. Dieser breitet sich im Holzhaus aus, entweicht von Zeit zu Zeit und verwandelt den gesamten Sallenbusch in ein olfaktorisches Paradies. Kein Wunder, dass sich viele einfinden, um nach erlesener Speise dem Wohlklang der Spielleute zu lauschen.
Nachdem wir vor kurzer Zeit noch in der eiskalten Wengerder Hall of Fire gefroren haben, ist das House of Back mehr als wohltuend für die steif gefrorenen Glieder. Wir freuen uns, alte Bekannte genannt zu werden, eben solche treffen wir auch. Neue Gesichter sind auch dabei, wir sehen, dass auch diese einen Riesenspaß haben. Spaß, ja, das könnte das Motto dieses Abends sein, selten haben wir uns so kaputtgelacht wie an diesem Abend. Mehrere kleine Pannen (Gitarre kaputt, falsches Anfangstempo bei einem Song, Wasser in der Steckdosenleiste, uiui) sorgen dafür, dass wir fast Lachanfälle bekommen. Wir können uns aber gerade noch beherrschen und freuen uns über das Personal, das hinter der Theke exzessiv mitsingt als gäbe es kein Morgen.

Bericht und Bilder gibt es hier (danke Chefin!):

 

 

 

http://blog.backhaus-sallenbusch.de/2011/03/19/ein-klotz-am-fus/

 

 

 

 

 

Sa. 04.06.2011 Akkordeonorchester Bernbach

 

Was macht das Akkordeonorchester Bernbach, wenn es gerade nicht Quetschkommode spielt? Feste feiern! Ein Festzelt, Würstchen, ein Bier- und ein Vorstand genügten und die Party ging los. Viele Gäste fanden sich allerdings nicht ein. Die, die sich in die Kurstadt verirrt haben, machten aber umso lauter mit und wenn man die Augen schloss, hätte man denken können, es wären doppelt so viele. Wie sagte Günther so schön: „Es müssen ja nicht immer dreitausend Besoffene sein, fünfzig Besoffene reichen auch.“ Nach dem familiären Konzert, bei dem wir uns dennoch oder gerade deshalb sehr wohl fühlten, gab es viel Lob, vor allem für Tanja. Einer der nicht mehr ganz Nüchternen merkte an, dass die Sängerin „aber gut tanzen kann“. Lol

Einen Bericht vom Schwarzwälder Boten gibt es hier:
www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bad-herrenalb-stimmung-garantiert.b53b46fa-fc3f-4d67-984f-26fb24a28c57.html

 

 

 

 

 

Sa. 2. Juli MV Sulzbach

 

Etwas unentspannt ist man doch, wenn man bei der Fahrt zum Auftritt in ein enges Tal fährt und das Handynetz völlig verschwindet.

 

So war es nicht zu erwarten, dass sich in diesem abgelegenen Tal dann doch ein echtes Rock-Feschd entwickelt. Mit viel Liebe hatten die Mitglieder des Musikvereins Sulzbach das Zelt rockmäßig hergerichtet. Anfangs dauerte es noch ein wenig, bis die Sulzbacher, unterstützt durch unsere Michelbacher und eine Delegation aus der Schweiz, in Schwung kamen. Spätestens ab dem dritten Set aber tobte das Zelt, und „Otherside“ oder „Save tonight“ funktionierten eigentlich auch ohne Sänger;-) Nach einigen Zugaben war dann gegen 1.30 Uhr Schluss. Bevor wir zurück in die Welt der Handynetze fuhren, konnten wir uns allerdings noch von dem Vereinsspirit des MV Sulzbach überzeugen: Selten zuvor haben wir erlebt, dass die Veranstalter uns so tatkräftig beim Abbauen helfen! Vielen Dank dafür! Wir kommen gerne wieder.

 

 

 

 

 

Fr. 09.09.2011 Hochzeit Karlsruhe

 

Wenn man seinen Nachnamen ändern lassen will, dann gibt es mehrere Möglichkeiten. Man kann entweder zum Fälscher seines Vertrauens gehen, sich ins Zeugenschutzprogramm aufnehmen lassen oder heiraten. Letzteres hat unser Sänger Gunner getan. Er ehelichte seine langjährige Lebensgefährtin Claudia Scheefer. Dies macht durchaus Sinn, da Claudi ja auch die Mutter seiner Kinder ist. Als Überschrift, sozusagen als Titel der Hochzeit könnte da stehen „unkonventionell“ oder „anders als sonst“ oder „wir machen das nicht so wie die anderen“, was durchaus positiv aufzufassen ist.
Die Hochzeit fand beim MTV Karlsruhe statt, doch bevor die Party beginnen konnte, musste auf dem Rasen noch flugs ein Zelt aufgebaut werden. Dabei waren uns junge, arbeitswillige Hochzeitsgäste behilflich. Sie schleppten auch die Bretter, die die Welt bedeuten (=Bierbänke) an und bauten unter unserer Aufsicht alles auf, was Lärm macht.
An diesem Abend sollten die üblichen Hochzeitsspielchen nicht stattfinden, deshalb war das Konzept der Hochzeitsfeier ja auch so anders. Diejenigen, die etwas beitragen wollten, konnten das in Form von musikalischen Einlagen tun. Das heißt, sie konnten sich im Vorfeld ein Lied wünschen und dieses zusammen mit der Band vortragen. Das Abendprogramm war gespickt mit musikalischen Highlights, alle haben ihre Aufgabe gut gemacht, so mancher hat an diesem Abend eine neue eine Leidenschaft, nämlich die Sangeskunst für sich entdeckt. Heikos Leidenschaft ist das Schlagzeugspielen, er durfte bei einem Song in dieser Disziplin „ran“.
Eine Spieleinlage war dann aber doch nicht abzuwenden und beim Bauchredner hatten vor allem die Kinder ihren Spaß. Wir diskutieren heute noch darüber, ob Bauchredner wirklich mit dem Bauch reden oder nicht ;-)
Wenn nicht gerade die Gäste sangen, dann tat das vorwiegend Tanja, denn Günther Rothen…, äh Scheefer war ja mit heiraten beschäftigt. Am Ende erfüllte er seiner Claudi einen Herzenswunsch und bot „Living on a prayer“ in einer Akustikversion dar. Die glückliche Braut revanchierte sich und präsentierte, begleitet von Barny an der Orgel, den Hit „Nothing else matters“, diesen könnte man als den Hochzeitswalzer bezeichnen.

Fr. 16.09.2011 Lago Bowlingcenter Karlsruhe

 

Wie schon mehrfach erwähnt ist der Wettergott nicht gerade ein Radioman. Schon am 22.07. waren wir geladen, um im schönen Lago-Biergarten zu musizieren. Da es an diesem Tag aber (gelinde gesagt) eiskalt war und Bindfäden regnete, wurde der Termin auf den heutigen Freitag verschoben. Die treuen Fans der „Haupttribüne“ hatten sich schon am 22.07. im Biergarten versammelt, um Party zu feiern, mussten dann aber unverrichteter Dinge wieder gehen. Leider hatten sie von der Verschiebung nichts erfahren. Um so höher ist es ihnen anzurechnen, dass sie den Weg ins Lago noch einmal fanden. Zusammen mit der ebenso feierfreudigen Gemeinde des „Freizeitclubs Karlsruhe“ unterstützten sie uns beim „Vertreiben der Regenwolken“ (Zitat Monika Wehn, siehe Gästebuch). Der Freizeitclub tanzte, was das Zeug hielt und es machte uns sehr viel Spaß, gemeinsam mit Euch dem Viervierteltakt zu frönen. Wenn Ihr versprecht, dass Ihr beim nächsten Mal wieder so gut drauf seid, dann kommen wir (so der Wirt will) sogar bei Regenwetter.

 

 

 

Sa. 26.11.2011 Ranchventrock Michelbach

 

Gleich vier Bands gab es beim beliebten Ranchvent zu hören.

 

Zum Auftakt sorgte die neue Formation „Adoney“ aus Gaggenau für gute Stimmung, die „Sons of Sound“ aus Karlsruhe überzeugten mit eigenen Songs und Covers. Harte Riffs und eine unbändige Energie zeichnen die drei Brüder aus. Von dieser jungen Schwermetallband wird noch einiges zu hören sein. Die Rocker gewannen schon einen Newcomerwettbewerb und haben von dem „Gewinn“ Ihre erste CD finanziert. Nach einer klitzekleinen Umbaupause ging es weiter mit der bekannten Kapelle „Baileys“ aus dem Murgtal, diese kamen mit einem bunten Programm aus allseits bekannten Mitsingliedern. „Radioman“ spielte teils aktuelle, teils nicht mehr so aktuelle Hits. Teilweise könnten es B-Seiten von Schallplatten sein, man kennt die Songs, ohne genau zu wissen, woher. Oder anders ausgedrückt: Radioman spielt die Meilensteine am Rande des Mainstreams. Diese werden meist auf eigene Art interpretiert. Das Publikum in der Wiesentalhalle quittierte das mit Tanzen und Mitsingen bis in die frühen Morgenstunden und wir waren dankbar, vor solch einer Kulisse gespielt haben zu dürfen. Danke Michelbach!

 

 

 

 

 

Di. 20.12.2011 Hotel Am Tiergarten Karlsruhe

 

Gleich drei Dinge gab es heuer zu feiern: Erstens war Weihnachtsfeier, zweitens wurde das das einjährige Geschäftsjubiläum zelebriert und drittens hatte die Chefin Geburtstag. Die Chefin ist die Gattin von Björn und dieser wiederum ist ein ehemaliger Schüler unseres Sängers „Gunner“. Nach einer kurzen Ansprache und einem nicht ganz so kurzen Essen vom leckeren Buffet spielten wir auf. Anfangs hatten wir nur einen kleinen Fankreis, dieser bestand aus jungen, weiblichen Hotelbediensteten. Die Mädels machten super mit und machten Lärm für fünfzig Leute. So war es kein Wunder, dass sich die Gäste der benachbarten „Raucherlounge“ (eine zum Hotel gehörende Kneipe) gerne von Björn einladen ließen und einfach mitfeierten. Auch die netten tschechischen Thekenkräfte waren ganz angetan. Nur schade, dass sie arbeiten mussten, sonst hätten beim finalen Shaka Shaka-Tanz vielleicht noch zwei oder vier Körperteile mehr gewackelt.